Freitagsfüller #39-2026: Zwischen Fernglas und Alltag

Der Freitagsfüller stellt mich wieder vor Herausforderungen. Auf den ersten Blick fällt mir so gar nichts ein, was ich in die Lücken schreiben könnte. Doch dann ist mir bei Nummer 3 das Fernglas eingefallen – und plötzlich lief es wie geschmiert.

Dabei beschäftigt mich gerade das Thema Sehen auf ganz unterschiedliche Weise. Ich habe zunehmend Schwierigkeiten, Kleinigkeiten aus der Nähe zu erkennen, und auch in der Ferne wird manches unscharf. Das entspricht natürlich nicht meiner gedanklichen Wahrnehmung, sondern ist schlicht ein körperliches Phänomen.

Denn bei Menschen und Situationen habe ich manchmal eher das gegenteilige Gefühl: Ich nehme inzwischen schneller wahr, wie jemand auf mich wirkt und welche Stimmung von einem Menschen ausgeht. Und so ziehe ich mich zunehmend von Menschen zurück, die mir nicht guttun.

Und was das große Ganze angeht? Da bin ich mir manchmal gar nicht so sicher, ob ich wirklich alles sehen möchte, was ich inzwischen sehe.

Und damit wären wir auch schon wieder bei den Lücken. Was mir diesmal dazu eingefallen ist, lest ihr hier:

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Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend, morgen habe ich geplant, ein Familienfest in der Nachbargemeinde zu besuchen, und Sonntag möchte ich gerne in der Kirche singen!

Mir ist aufgefallen, dass mir diese Lückentexte immer häufiger nicht so leicht aus der Tastatur springen.

Die Kollegin meinte neulich zu mir: „Wohin soll das alles noch führen?“ Die Frage stellte sie mit Blick auf die Probleme in unserem Land. Ich kann ihr die Frage nicht beantworten und sorge mich. Doch es hilft alles nichts. Wir müssen in unseren kleinen Leben weitermachen und schauen, wo wir bleiben. Und das erinnert mich leider an Gespräche mit Menschen, die längst verstorben sind und die „anderen Zeiten“ als junge Menschen erlebt haben.

Das nächste Mal, wenn ich zu einer Radtour aufbreche, muss ich unbedingt an mein Fernglas denken.

Schon verstanden. Manchmal braucht es halt etwas länger, bis ich mir eingestehe, dass ich zum Beispiel ohne Fernglas nicht mehr so gut erkenne, welcher Vogel hoch in den Wolken fliegt.

Danke an die Coachin. Es tut sich gerade viel in meinem Leben. Danke, dass du mich an meine Kraft und meinen Mut erinnerst.

Ich wollte diese Woche eigentlich immer zeitig ins Bett, soviel dazu. Es hat nicht geklappt. Vor 23 Uhr war ich selten mit dem fertig, was zu tun ist.

3 Gedanken zu „Freitagsfüller #39-2026: Zwischen Fernglas und Alltag“

      1. Ich glaub, ich hab sieben Jahre gebraucht, ehe ich mir eine zugelegt habe, obwohl ich schon über den Rand meiner Kurzsichtigkeitsbrille hinweg schielte. Jetzt will ich sie auch nicht mehr missen.

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