Montagsstarter #39 Gut gelaunt und ratlos in die neue Woche

Die Energie dieses Morgens ist eine andere. Und sie hat absolut nichts mit meiner Arbeit zu tun oder damit, dass Montag ist. Gut gelaunt und gleichzeitig sehr nachdenklich starte ich in die Woche.

Ich brauche weniger Schlaf, stelle ich zum wiederholten Male fest. Um vier Uhr ist die Nacht zu Ende. Das wird mir im Oktober zugutekommen, denn dann ist wieder der Monat der Zeitumstellung. Lass uns nicht schon wieder darüber diskutieren, wie sinnvoll das eigentlich ist.

Nachdem die Wahlergebnisse des gestrigen Tages bekannt waren und ich mir die Rede des Bundeskanzlers angehört hatte, habe ich Netflix angeschaltet. Lieber eine Serie schauen als die unzähligen Politiksendungen. Selbst ChatGPT will mir inzwischen nicht mehr erzählen, dass alles gut wird.

Beim Frühstück werde ich mit den Fragen konfrontiert: „Was hat das Ergebnis mit uns zu tun?“, „Was ändert sich?“ und „Ist das gut oder schlecht für uns?“

Und ich kann der Mitbewohnerin keine dieser Fragen beantworten. Ich weiß es nicht und verweise sie auf den Politiklehrer.

Auf der Suche nach Ablenkung finde ich mich bei antetanni und dem Montagsstarter wieder. Mal sehen, ob es hilft.

Dankbarkeit fühle ich in vielen Bereichen meines Lebens. In anderen herrschen Wut, Panik und Hilflosigkeit.

Ich möchte mir gerne einen neuen Herd mit Backofen kaufen. Der jetzige schaltet immer mehr Funktionen ab. Aber ist ein Herd in Zeiten diverser Kleingeräte überhaupt noch zeitgemäß?

Die Geschichte über die Menschheit – ich glaube, so oder ähnlich hieß mein erstes Geschichtsbuch in der Schule. Es war schwarz und bereits das erste Kapitel faszinierte mich so sehr, dass ich mehr wissen wollte. Dabei ging es hier erst einmal nur um die Steinzeit.

Noch ist nicht aller Tage Abend – ich dachte, es wäre ein Zitat aus Paulchen Panther. Doch mein Gedächtnis spielt mir einen Streich. Paulchen Panther hat gesagt: „Heut‘ ist nicht alle Tage …“ Stattdessen hat der Spruch seinen Ursprung hier: Die Redensart geht auf das antike Werk Ab urbe condita des römischen Geschichtsschreibers Titus Livius (59 v. Chr. bis 17 n. Chr.) zurück und wurde später unter anderem von Martin Luther im deutschen Sprachraum verbreitet. (sagt die KI)

Ich glaube fest daran, dass sich meine aktuellen Probleme lösen lassen, auch wenn ich die Lösung noch nicht sehen kann. Dabei hilft mir mein Glaube.

Mit dem Ende von .

Im Kalender steht eine Stunde bei der Coachin und ich habe diese Woche ein Stück Ausmisten im Keller geplant. Außerdem freue ich mich darüber, dass ich heute Morgen zwar chronisch krank, aber frei von Symptomen und wach geworden bin.

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