Wochenrückblick 21-26 – Kreative Schreibprozesse und Alltagsmomente

Die Woche voller schöner Momente raste an mir vorbei. Gestern Abend saß ich schließlich leicht verblüfft vor der Tastatur: Kein einziger Tag war notiert, keine Gedanken festgehalten. Also zog ich meinen Kalender zu Rate, durchstöberte meine Fotogalerie und sammelte die verstreuten Erinnerungen wieder ein. Hier kommt das Ergebnis dieser kleinen Spurensuche.

Samstag,16.05.2026

Eine Idee sprang mich förmlich an — und ehe ich lange darüber nachdenken konnte, schrieb ich spontan eine Geschichte. Nun liegt sie bei Der Rancherin und wartet darauf, farbig zum Leben erweckt zu werden. Ich bin unglaublich gespannt darauf.

Meine Inspiration war Das Maimädchen, das ich zum ersten Mal im Arm halten durfte. Und während ich dieses kleine, hungrige Wesen hielt, fragte ich mich: Was erzählt man einem Kind, das gerade nur darauf wartet, zurück zu seiner Mutter zu dürfen? Natürlich — eine Geschichte.

KI generiert

Später unterhielt ich mich lange mit Der Löwentochter. Zurzeit wohnen meine beiden Kinder nur wenige hundert Meter voneinander entfernt. Was könnte da schöner sein, als spontan auf einen Kaffee vorbeizuschauen? Genau das bedeutet für mich übrigens Muttertag: gemeinsam am Tisch sitzen, eine Tasse Kaffee trinken und ein wenig am Leben des anderen teilhaben.

Sonntag, 17.05.26

Schon am frühen Morgen drängten sich Nachdenkliche Gedanken, Sch in den Vordergrund, die eigentlich ihren Platz im Offline-Tagebuch finden sollten. Doch sie wollten hinaus, wollten festgehalten werden.

Während meines Spaziergangs begegnete ich meinen inneren Dämonen. Still zog ich Bilanz über Entscheidungen, die mir in meinem Leben immer wieder begegnen — und vor denen ich mich nur allzu gern drücke. Dieser Schritt ins Ungewisse. In die Dunkelheit. Ohne zu wissen, was mich dort erwartet.

Gelesen: Finstere Lügen von David Baldacci

Gesehen: Lydia Poet – Netflix/

Montag, 18.05.26

Der einzige Blogbeitrag, der neben dem Freitagsfüller veröffentlicht wurde, ist der Montagsstarter. Dort kündige ich für den Nachmittag etwas Kreatives an, doch im Nachhinein muss ich feststellen. Es gab nichts Kreatives in dieser Woche. Nur ein paar Pläne der Mitbewohnerin und zwei neue Fotos, die ich in das Bullet Journal geklebt habe. Selbst dort geht aktuell alles ziemlich pragmatisch vor.

Der Solinger war in Urlaub. FOTO fürs Bullet Journal

Die Serie „Outlander“ ist zu Ende. Ich habe Staffel 8 noch nicht gesehen und gerade weiß ich nicht, ob ich das möchte. TikTok ist überflutet mit der Schlussszene. Hinweisen auf ein Ende, wie es nicht im Band 9 von Diana Gabbaldon steht und einer Ankündigung es muss irgendwann Band 10, als letzter Band veröffentlicht werden. Seit 1990 lese ich ihre Bücher, die immer dicker werden. Ich muss gestehen, die letzten beiden stehen nur der Vollständigkeit halber im Regal. Es juckt in den Finger sie wieder in die Hand zu nehmen, aber was wird dann aus den anderen Büchern die auf mich warten ? So lange kann ich gar nicht Urlaub nehmen, um alles zu lesen und gleichzeitig draußen unterwegs zu sein. Ganz zu schweigen, von meinem ungeliebten Haushalt, der wegen anstehender Renovierungsarbeiten dringend meine Aufmerksamkeit braucht.

Gesehen: Outlander – Staffel 1, Folge 1

Dienstag, 19.05.26

Die Kinder fanden heute ein Wildbienennest im Gebüsch rund um den Schulhof.

Es sind tatsächlich meine ersten Bienen in diesem Jahr, sofern es wirklich Bienen sind und Google das Foto nicht falsch bewertet hat. Laut Google soll es eine Furchenbiene sein.

Überhaupt hatte ich heute wohl ein Erklärbär verschluckt. Es gab eine „Jagd“ auf ein Kind die Läuse hat. In einem Gespräch stellte sich heraus, dass das Mädchen einen Stock aufgehoben hatte, auf dem Blattläuse saßen. Die Kinder gingen davon aus, dass sie jetzt „Kopfläuse“ hätte. Sie wurden von mir eines Besseren belehrt. Wir haben uns auf meinem mobilen Endgerät die Blattläuse angeschaut. Nun wissen sie, dass diese Tiere den Marienkäfern als Nahrung dienen.

Währenddessen schrieb Die Mitbewohnerin ihre ZAP in Englisch. Die zweite Prüfung von dreien. Die einhellige Meinung aller Schüler war, dass man sich umsonst Sorgen gemacht hat. Man war gut vorbereitet.

Bei Instagram fand ich einen Beitrag mit dem Titel „Kinder, die nach 2025 geboren werden, wachsen in einer Welt auf, in der KI in fast jedes System eingebettet ist und verändert, wie Arbeit, Bildung und Altersvorsorge funktionieren. Ich hoffe, der Link funktioniert. Der Inhalt sollte am Freitag zu einer heftigen Diskussion am zufälligen Treffen der Samstagsfrauen sorgen.

Mittwoch, 20.05.26

Das Highlight des heutigen Tages war die Ernennung unseres Pfarrers zum Regionalvikar. Wir durften die Messe gesanglich unterstützen.

Die Gefühle und Erlebnisse können hier gar nicht gezeigt werden. Für alle die nicht dabei waren ist es nur ein Foto. Gesungen haben wir gemeinsam mit einem anderen Chor, aus der Gemeinde in der der Festakt stattfand. „Die letzte Reihe“ hatte ein besonderes Geschenk für unseren Hirten und neben aller Ernsthaftigkeit auch viel Spaß. Um es mit einem Wort zu sagen. „Toll „

Donnerstag, 21.05.26

Nach Feierabend hatte ich richtig gute Laune. Die Mitbewohnerin hatte gekocht und nach einem anstrengenden Tag mit stundenlangem Stehen und Sitzen, war ich froh die Kompression samt Schuhen in die Ecke pfeffern zu können.

Diese Tasse steht auf meiner Wunschliste. (Werbung irgenwo im Internet begegnet)

Während des Mittagessens gab es ein interessantes Gespräch mit drei Erstklässlern. Ein Mädchen erzählte, dass ihre Schwester eine Warnung ausgestoßen hatte, als sie hörte, dass ich die Betreuerin bin, die für sie zuständig ist. „Bei Frau Sevenich geht die Post ab!“ so der Originalton. Auf meine Frage, ob das so sei, bekam ich als Antwort. „Ja, manchmal schreist du laut“. Da hat sie nicht unrecht und wir haben über Wut und auch Hilflosigkeit gesprochen. Und das man dann laut wird. Alle drei Kinder haben mir dann erzählt wie sie mit der Wut umgehen und mir auf meine Frage Tipps gegeben.

„Wenn du die Wut nicht aushältst, dann musst du die Arme ganz fest gegen eine Wand drücken und dir vorstellen, sie geht da rein.“

„Oder du hörst dir eine Geschichte auf der Toniebox an. Da sind ganz beruhigende Geräusche drauf, von Wasser und so.“

„Oder du gehst kurz raus, brüllst ganz laut und kommst dann wieder rein.“

Alle drei haben jetzt die Erlaubnis mich daran zu erinnern, wenn ich mal wieder zu laut werde. Denn manchmal bin ich das wirklich.

Am Abend dann durfte ich meine Stimme laut und kräftig erheben, den es gab eine Chor-Generalprobe für den Pfingstgottesdienst. Doch vorher begleitete mich mein aktuelles Gute-Laune-Lied auf dem Fahrrad.

Freitag, 22.05.26

Am frühen Morgen trieb es mich auf den Markt. Neben Käse und Trauben, hat auch eine Viertel-Melone ihren Weg in meinen Fahrradkorb gefunden. Die erste Melone des Jahres. Anschließend radelte ich zum Café um mich mit Kaffee für die Chefin und mich einzudecken. Wir trafen gemeinsam ein und sie hatte eine Überraschung für mich in der Tasche. Am frühen Morgen gab es Cola-Eis für mich.

Als ich mit dem Rad aus dem Keller kam, glitzerte das Gras.

Überhaupt war der Arbeitsmorgen voller Überraschungen, denn es gab Babybesuch in der OGS. Nun gut, wenn man im Oktober geboren ist, ist man kein Baby mehr. Und die kleine Dame hat mir ein Lächeln geschenkt, nachdem sie meine Stimme erkannte. Sie hat nämlich, bevor ihre Mutter in Elternzeit ging, mit mir quasi im selben Büro gesessen.

Gesehen: Der Zürichkrimi (ARD),

Gelesen: Barbaras Freitagsfüller

Fazit der Woche

Nicht erwähnt blieben die Begegnungen mit zwei Welpen. Einen Jagdhund und eine kleinen Cocker Spaniel. Babys und Welpen waren also neben dem Singen zentrales Thema. Lach.

Was will mir das sagen? Vielleicht gar nichts. Oder aber, dass es jeden Tag Neuanfänge gibt.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Ein Gedanke zu „Wochenrückblick 21-26 – Kreative Schreibprozesse und Alltagsmomente

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