Nach vier langen Wochen war es mir heute möglich der Stadtbücherei einen kurzen Besuch abzustatten. Anschließend konnte man mich mit neuem Lesestoff auf dem Sofa finden. Neben meiner Vorbestellung

Carl Mørck ist raus! Nachdem er eine Weile unschuldig im Gefängnis war, quittiert er den Dienst im Sonderdezernat Q. Als Nachfolgerin taucht die toughe, geheimnisvolle Französin Helena Henry aus Lyon im Keller der Kopenhagener Polizei auf und legt die Füße auf Carls Tisch. Rose hasst die neue Kollegin vom ersten Augenblick an, Assad ist einigermaßen verwirrt von dieser faszinierenden Frau. Dass Helena ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt, macht es nicht leichter, ihr als neuer Kollegin zu trauen. Doch eine grausame Mordserie lässt keinen Raum für solche Überlegungen. Das Team muss handeln, und zwar schnell, denn das Motiv des Mörders liegt weit zurück in der Vergangenheit. Und es ist stark. Doch ausgerechnet Carl liefert dem Team die erste heiße Spur – die Jahrzehnte zurück führt, in ein Sängerinternat, in dem Entsetzliches geschehen ist …
»Tote Seelen singen nicht«: Der elfte Fall für das Sonderdezernat Q in Kopenhagen ist ein atemberaubender Thriller über die toxische Macht von Demütigungen und den langen Atem der Rache.
hüpften wie von selber weitere Bücher in meinen Rucksack.

Ein Mysterium, das die Welt verändern könnte
Der Tempelritter Thomas Lermond hat die Vernichtung seines Ordens überlebt und hütet seitdem mit sieben Vertrauten ein Geheimnis, das um keinen Preis in die falschen Hände geraten darf. Im Jahr 1314 jedoch ist ihr Vermächtnis in Gefahr, und Lermond schickt eilig Boten aus, um die mittlerweile über halb Europa verstreuten Templer zusammenzurufen. Deren Reise nach Berlin wird schnell zu einem Alptraum. Ein Gesandter der Inquisition folgt ihrer Spur, besessen davon, die letzten Templer zur Strecke zu bringen. Am Ende erreichen nur sechs der Männer sowie eine junge Frau den abgelegenen Tempelhof – wo ihre Widersacher sie schon erwarten.
Ein hervorragend recherchierter historischer Roman, der den Leser zurück in die faszinierende Welt des Mittelalters versetzt.

Lulu ist die Tochter eines Löwendompteurs und lebt mit ihrem Vater Roberto im Zirkus in Neapel. Als ein großes Feuer den Zirkus zerstört und ihr bester Freund, der Löwe Cyrus, dabei ums Leben kommt, beschließt Lulu, auszureißen – nach Südafrika, denn dort gibt es Löwen! In letzter Sekunde findet ihr Vater sie auf dem Frachter, den Lulu bestiegen hat, und so gelangen sie gemeinsam nach Afrika. Der Kontinent ist jedoch von großer Ungerechtigkeit geprägt, und als Roberto einen schwarzen Jungen vor skrupellosen Polizisten beschützen will, gerät er selbst ins Gefängnis. Lulu und ihr neuer Freund Nelson müssen so schnell wie möglich einen Plan aushecken und ihn befreien!
Vor dem Hintergrund Afrikas der 60er Jahre erzählt »Lulu und Nelson« die bittersüße Geschichte eines willensstarken Mädchens, das trotz großer Verluste den Mut nicht verliert und neue Freundschaften knüpft. Runder Strich und kraftvollen Farben: Der unverwechselbare Stil von Aurélie Neyret, Zeichnerin der beliebten Reihe »Crissis Tagebücher«, setzt das kindgerechte Abenteuer perfekt in Szene.

Astrid Lindgren – ihre Bücher kennt jeder, den Kindern überall auf der Welt bedeutet sie viel. Katrin Hahnemann schildert das Leben einer Frau, die durch ihre Bücher verzauberte, die zugleich aber auch eine Kämpferin und für viele ein Vorbild war. Ihr Leben ist kein Bilderbuchleben. Zuerst das Kindheitsparadies à la Bullerbü, doch dann muss sich Astrid Lindgren als alleinerziehende Mutter durchschlagen. Sie beginnt zu schreiben und erfindet freche und unangepasste Charaktere, die mutig und stark sind, aber auch schwach und ängstlich. Mit ihren Büchern verändert sie das Bild von Kindheit im 20. Jahrhundert. Mit ihren öffentlichen Reden trägt sie dazu bei, dass Kinder mit Achtung und ohne Gewalt behandelt werden.

Aus dem Französischen von Tünde Malomvölgyi
Je nachdem, wo auf der Welt Mädchen geboren werden, ergeben sich für sie sehr unterschiedliche Lebensperspektiven.
Fünf Mädchen aus verschiedenen Ländern erzählen ihre persönlichen Erlebnisse vom Erwachsenwerden und was es für sie bedeutet, als Mädchen geboren zu sein. Sie hinterfragen die Ungerechtigkeiten, die Gewalt und die Einschränkungen, mit denen sie konfrontiert sind: Kaneila aus Nepal, Jade aus Frankreich, Manoosh aus Afghanistan, Makena aus Kenia und Luisa aus Mexiko.
Es geht um Themen wie Menstruation, Armut, Bodyshaming, männliche Privilegien, Zugang zu Bildung, Zwangsheirat, Genitalverstümmelung, sexuelle Belästigung, Femizide und vieles mehr. Jede Geschichte wird durch einen dokumentarischen Teil ergänzt, der über Hintergründe informiert und Initiativen und Aktivistinnen vorstellt, die sich für mehr Gleichberechtigung und Frauenrechte einsetzen.
Dieses Buch zeigt, wie wichtig es ist, Tabus zu brechen und politisch Stellung zu beziehen. Damit alle Mädchen gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei leben können – überall auf der Welt.
Du siehst, dass mir heute völlig verschiedene Themen begegnet sind.
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