Eine Woche ist zu Ende. Heute Morgen merke ich, das mein Körper ganz intensiv nach Ruhe schreit. Deshalb habe ich alles Pläne für den Tag über den Haufen geworfen, veröffentliche jetzt den Beitrag und gönne mir das, was ich gerade brauche.
Samstag, 14.03.26
Diese aktuelle Blütenpracht ist nur wenige Meter von zu Hause zu bewundern. Heute hatte ich ein Gespräch mit jemanden, der so einen Baum vor der Türe hat und die Blütenpracht nur aus der Perspektive“ des Bürgersteig sauber machen“ sehen kann.

Sonntag, 15.03.26
Seit langem noch einem eine Messe gesungen. Ich wusste nicht wie sehr es mir gefehlt hat. Heute vor fünf Jahren verstarb meine Mutter. Unser Verhältnis war nicht das engste und beste, doch für mich war selbstverständlich ihr die Hilfe zu geben, die sie brauchte, als sie die Diagnose Demenz bekam. Heute habe ich mich weiter entwickelt und stelle ihr Fragen, die sie mir leider nicht mehr beantworten kann.
Montag, 16.03.26
Der Montag rumpelte ein bisschen. Der Morgenablauf durcheinander und schon vergesse ich den Montagsstarter.
Die Kinder waren noch ganz geflasht vom Kickerturnier am Freitag und wollten wissen, wann es weiter geht. Natürlich nächsten Freitag.
Am Nachmittag dann ein Termin, der manchen Menschen Magenschmerzen verursacht. Eine ältere Dame ist am Wochenende verstorben und ich durfte an den Gesprächen mit dem Bestattungsunternehmen teilnehmen. Später ging es dann noch in den Laden, um einen passenden Sarg auszusuchen. Wir betraten die Geschäftsräume und sahen dieses Exemplar. Während eine Enkelin und ich sofort begeistert waren, und zwar für uns, wenn es mal so weit ist, waren andere entsetzt. Aber ich bin bekannt für meinen schrägen Humor.

Natürlich lief in meinem Kopf direkt die passende Musik. Für die Verstorbene haben wir natürlich einen angemessen Sarg ausgesucht.
Dienstag, 17.03.26
Am Vormittag habe ich mich so ausgiebig über meine Leidenschaft für Senf unterhalten, dass ich mir am Abend Pommes mit Senf servieren musste.

Mittwoch, 18.03.26
Nach einem wirklich anstrengenden Arbeitstag mit unfassbar vielen Gesprächen war ich am Nachmittag einfach nur platt. Nach einem guten Essen bin ich ins Bett gegangen. Sonst hätte ich es nicht zur Chorprobe geschafft.
Chorpobe. Nach langer Zeit noch mal. Einfach nur Sängerin sein ist sehr entspannend. Geprobt wurde für die Osternacht und die Erstkommunion. Trotz Husten, die Stimme leistete eine hervorragende Arbeit.
Donnerstag, 19.03.26
Am frühen Morgen erschien eine neue Buchrezension. Jetzt habe ich den Kopf wieder frei, für neue Geschichten. In der nächsten Woche werden zur Abgabe in der Bücherei drei Exemplare fällig, daher werde ich mich für eines dieser Bücher entscheiden.
Welches würdest du lesen oder mir empfehlen?

Buch 1: Sophie L
Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet, sie heiße eigentlich Sophie und habe hier vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um die scheinbar verwirrte Josephine zu kümmern. Doch diese besteht darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als Josephine wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern, dass die Vergangenheit ans Licht kommt.
Buch 2: Schatten im Wald
In einem großen Ameisenhaufen in den schwedischen Wäldern wird eine Leiche entdeckt. Olivia Rönning soll die hiesige Polizei bei den Mordermittlungen unterstützen. Der Kopf des Toten ist verschwunden. Die Fingerabdrücke des Opfers sind in keiner Datenbank zu finden, und seit über zwanzig Jahren wurde in der Gegend niemand mehr als vermisst gemeldet. Der Tatort liegt nicht weit von einer alten samischen Opferstätte, ausgerechnet dort finden Forensiker deutliche Blutspuren. Angst macht sich in dem nahe gelegenen Dorf Slagtjärn breit.
Buch 3: das Grab im Moor
Die Suche nach dem geheimnisvollen Erbe ihres Großvaters führt eine junge Engländerin in die schottischen Highlands: Auf einer provisorischen Karte ist ein Ort mitten im Moor markiert. Dort stößt sie auf ein erstaunlich gut erhaltenes amerikanisches Motorrad, Baujahr 1944 – und auf eine männliche Leiche deutlich jüngeren Datums.
DCI Karen Pirie, spezialisiert auf Cold Cases, ist eigentlich wegen eines anderen Falles in der Gegend, doch der Tote im Moor lässt ihr keine Ruhe. Er trägt ein sehr spezielles Paar Nike-Sneakers, eine Sonderanfertigung aus dem Jahr 1995. Und er ist offensichtlich keines natürlichen Todes gestorben
Schönstes Bild des Tages

Freitag, 20.03.26
Früh am Morgen ging der Freitagsfüller online. Anschließend gab es ein kurzes Frühstück und die Runde mit dem Hund. Alles in mir war so happy, dass das Wochenende endlich vor der Türe stand.
Das Kickerturnier konnte nicht stattfinden, da einige Mannschaften nicht komplett waren. Unsere muslimischen Kinder feiern mit ihren Familie das Ende der Ramadanzeit.
Vor der Arbeit ging es zum Wochenmarkt und dann war tatsächlich kurz Zeit für einen Kaffee und ein paar Seiten in meiner aktuellen Lektüre. Das Buch ist aber auch wirklich spannend.
Der Arbeitstag ging flott vorbei und sie ließ ich den Tag ruhig ausklingen. Neben Zeit zum Lesen, habe ich mir den Freitagskrimi „Mordufer“ angeschaut .
Alles in einem liest es sich wie eine feine Woche, aber es gibt so viel über das ich an dieser Stelle nicht schreiben kann und da ein oder andere, dass ich erst noch verarbeiten muss. Vielleicht erzähle ich dir in der kommenden Woche davon.
Jetzt hab ich einen Ohrwurm. Sehr coole Idee
Hoffe, Du kannst Dich erholen.
Liebe Grüße
Nina