Fazit
Spannung, Tempo und beste Unterhaltung – genau das liefert Alexander Hartung mit diesem Roman.
Schon ab der ersten Zeile war ich mitten im Geschehen und wurde bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Der Spannungsbogen zieht sich konsequent durch die gesamte Geschichte und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
Für mich war es der erste Thriller rund um Nik Pohl und sein Team – und sicher nicht der letzte. Auch wenn manche Aspekte, insbesondere wie Jon an bestimmte Daten gelangt, stellenweise etwas konstruiert wirken, lässt sich das mit einer Prise Vorstellungskraft gut mitgehen. Schließlich lebt ein Thriller auch davon, die Grenzen des Möglichen auszureizen.
Zu Beginn hatte ich kurz das Gefühl, den roten Faden zu vermissen – doch im Nachhinein wird klar: Er war die ganze Zeit da. Die Handlung entfaltet sich einfach in einem größeren Bogen, der erst am Ende seine volle Wirkung zeigt. Besonders spannend fand ich die Figur Balthasar, der dem Freundetrio eine zusätzliche, interessante Facette verleiht.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Lesetempo. Die Charaktere sind lebendig gezeichnet und lassen sich gut vor dem inneren Auge vorstellen.
Ein packender Thriller, perfekt für ein fesselndes Lese-Wochenende.
Mein Dank geht an LovelyBooks und den Verlag Edition M für die Möglichkeit, an dieser Leserunde teilzunehmen.
Meine Bewertung
★★★★☆ → Sehr gern gelesen, klare Empfehlung

Verlagsdaten
Erschienen: Februar 2026
Autor: Alexander Hartung
Verlag: Edition M
Klappentext
Ein toter Professor, ein gefährliches Geheimnis und ein Wettlauf gegen die Zeit. Der neueste Fall für Privatermittler Nik Pohl von #1-Bestsellerautor Alexander Hartung
Als der renommierte Pharmazieprofessor Konstantin Uhlken in einem Park erschlagen wird, ahnt zunächst niemand, dass der vermeintliche misslungene Raubüberfall ein kaltblütig geplanter Mord war. Doch Uhlken hatte sich kurz zuvor Hilfe suchend an Nik Pohl gewandt – der Privatermittler hat einen neuen Fall.
Nachdem ein Mitarbeiter einer Pharmafirma bei einem Autounfall ums Leben kommt, überschlagen sich die Ereignisse. Als auch sein engster Vertrauter in Lebensgefahr gerät, wird Pohl klar: Er muss die Hintermänner finden, bevor es weitere Tote gibt …
Ein Gedanke zu „Rezension Das falsche Versprechen von Alexander Hartung“
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