Ein Puzzle kehrt heim. Vor einem Jahr hatte ich mir dieses Puzzle gekauft und fertig gestellt. Durch einen blöden Zufall fiel es vor dem Kleben auseinander. Ich wollte es nicht mehr sehen. Die Aachenerin hat es noch mal gepuzzelt, Die Mitbewohnerin hat es geklebt und wenn es getrocknet ist, kommt es an seinen Platz. Dankbar für Freunde und Familie.
Die Woche endet so schön wie sie begonnen hat.
Samstag, 24.10.26
Nach einem Freitag in den Messenhallen brauchte ich heute viel frische Luft.
Was liegt da näher, als mit dem Hund eine Stunde in der Natur spazieren zu gehen. Und damit gleichzeitig an meinem Kurs über Raben zu arbeiten.
Arbeit ist es nicht, es ist eine wirklich schöne Lernaufgabe.
Sonntag, 25.10.26
Nach einem gammeligen Sonntagmorgen besuchte ich am Nachmittag Die Würfelkönigin. Natürlich haben wir gespielt.
Montag, 26.10.26
Viva Catrina ! Eines meiner Lieblingsspiele. Und jetzt muss ich es nicht mehr unbedingt online spielen oder ausser Haus, denn Die Mitbewohnerin spielt auch. Kannst du mein spielendes Mutterherz strahlen sehen?
Mittwoch, 28.10.26
Schon eine ganze Weile habe ich mich auf diesen Tag gefreut: Meine jährliche Ahnenreise auf Melanies Hof der Entspannung in der Woche vor Samhain. Doch vorher stand noch ein Webinar bei Judith Peters auf dem Programm: „Sichtbarkeitsexplosion“. Natürlich ging es dabei auch um eines ihrer Kursangebote. Für mich war es besonders interessant, einmal hinter die Kulissen eines solchen Live-Events zu schauen. Die vielen Informationen und Ideen mussten anschließend erst einmal sortiert werden. Wie gut, dass ich danach auf Melanies Hof wieder geerdet wurde.
Apropos turbulente Zeiten: Das Jahr des Feuerpferdes verlangt uns einiges ab. Das hört sich jetzt an, als wäre ich ein astrologisches Medium. Natürlich nicht!
Aber seit ich zu Beginn des Jahres darüber gelesen und später durch das Maimädchen auch das Jahr der Pappel kennengelernt habe, beschäftige ich mich damit. Tatsächlich lösen sich bei mir gerade einige alte Verhaltensmuster auf. Sicher auch, weil ich gemeinsam mit meiner Coachin an meinen Plänen arbeite.
Wenn nun schon das Jahr der Ziege 2027 angekündigt wird, kann ich nicht anders, als mein turbulentes 2026 mit diesen Bildern in Verbindung zu bringen.
Donnerstag, 29.10.26
Ein kleines, unscheinbares Geschäft in meiner Stadt schließt. Die meisten werden das vermutlich kaum mitbekommen. Auch wir waren höchstens ein- oder zweimal im Jahr dort. Trotzdem geht damit wieder ein Stück Vielfalt verloren. Denn solche kleinen, außergewöhnlichen Läden bedienen selten den Mainstream.
Beim Mittagessen mit Der Aachenerin überlegten Die Mitbewohnerin und ich, ob es in Aachen noch einen ähnlichen Laden gibt. Tatsächlich wurden wir in den Gassen hinter dem Dom fündig. Kurz spielten wir mit dem Gedanken, einfach in den Bus zu steigen und hinzufahren. Zeit hätten wir ja. Doch die Fahrtkosten machten uns einen Strich durch die Rechnung. Also wurde es schließlich ein Onlineshop, bei dem wir kurzerhand ein Teil bestellten, um zunächst die Qualität zu testen.
Und da sind sie wieder, meine zwiespältigen Gedanken zum eigenen Konsum: Wir bedauern, dass die Vielfalt kleiner Geschäfte vor Ort verschwindet, entscheiden uns aber selbst für den bequemeren und günstigeren Weg. Wie viel Verantwortung tragen wir eigentlich dafür, dass diese Vielfalt erhalten bleibt?
Sir Patrick Stewart ist tot. Der britische Schauspieler hat mich in zahlreichen Filmen und Serien begeistert: Der kleine Lord, Star Trek, X-Men und zuletzt Picard. Ich mochte seine Art zu spielen und zu sprechen. Wobei ich dabei unweigerlich auch seine deutsche Synchronstimme im Ohr habe. Ein Schauspieler, dessen Rollen mir über viele Jahre immer wieder begegnet sind.
Freitag, 30.10.26
Früh am Morgen öffne ich die Tageszeitung. In der Rubrik Monschau-Roetgen-Simmerath lese ich den Beitrag „Wie geht es eigentlich dem Eifelwald?“. Gestern noch schrieb ich über meine Unkenntnis bezüglich des Waldes, heute dieser Bericht.
Im Sommer hatte ich Fotos der Esskastanie ganz in meiner Nähe gemacht und mich ein wenig über diesen besonderen Baum informiert, an dem ich seit siebzehn Jahren täglich vorbeigehe. Im aktuellen Eifelbericht wird erwähnt, dass Monschau eine Mischwaldpflanzung aus Roteiche, Bergahorn, Hybridlärche und Esskastanie plant.
Ausgerechnet die Esskastanie! Da schließt sich für mich ein kleiner Kreis. Was ich im Sommer eher beiläufig begonnen hatte, bekommt durch den Zeitungsbericht plötzlich einen größeren Zusammenhang. Vielleicht sollte ich mich doch noch einmal intensiver mit diesem Baum beschäftigen. Und meinen damals Beitrag endlich schreiben.
Esskastanie Juni 2026
Der Tag endet mit einem ausgiebigen Filmabend gemeinsam mit der Mitbewohnerin. Nachdem wir diese Woche bereits die vierte Staffel von Lupin komplett geschaut haben, sind wir gestern mit The Rookie gestartet.
Eine schöne Abendroutine: gemeinsam auf dem Sofa sitzen, schauen, quatschen und einfach Zeit miteinander verbringen.
Dieser Beitrag ist verlinkt beim Samstagsplausch und beim Wochenglück.






