Wochenrückblick: Von Stadtbäumen, Büchern und Weihnachtslichtern

Wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt ist der Oktober auch schon in seiner Mitte und damit bei den Herbstferien angekommen. Eine umtriebige, nicht langweilige und nur stellenweise stressige Woche liegt hinter mir. Im Gegenteil: Ich habe mir die Termine so eingeteilt, dass im Anschluss noch Zeit zum Abschalten und Ausruhen blieb.

Die Themen der Woche waren wie immer vielfältig. Bücher, Blogarbeit, Gedanken über die Stadtbücherei, Vorfreude auf die SPIEL in Essen und ein kurzer Blick in Richtung Weihnachten. Kommt ja auch wieder total überraschend in zwei Monaten.

Nicht überraschend kommt dagegen mein Wochenrückblick. Der hat seinen festen Platz am Samstag, mit einigen wenigen Ausnahmen.

Samstag, 10.10.26

Nicht schon wieder ein Baum, denkt der ein oder andere jetzt vielleicht. Aber dieser Stadtbaum fiel mir bei meinem Besuch in Aachen als Erstes ins Auge. Sieht schön aus. Und doch tut mir der Anblick weh. Rundherum nur Pflaster und dann steht er auch noch eingerahmt von einer Bank.

Solche Ansichten gab es viele bei meinem Ausflug mit Der Freundin. Überhaupt merke ich, dass ich mit einem anderen Blick durch die Stadt gegangen bin. Das liegt vermutlich an meiner veränderten Sichtweise auf die Natur in der Stadt. Perspektiven ändern sich also erst im Kleinen und dann auch im größeren Ganzen.

Nicht verwunderlich also, dass mir drei Buchtitel im Newsletter des Rowohlt Verlags sofort ins Auge gesprungen sind. Alle drei berühren einen Teil in mir.

Sonntag, 11.10.26

Ein ruhiger Sonntag mit einer tollen Serie, einem Buch und Blogarbeit. Ich habe mich meinem Blogbaby gewidmet und den Oktober-Monatsbrief fertiggestellt – mit einem Rückblick auf den September, persönlichen Gedanken und einem Ausblick auf das, was kommt.

Dabei geht es auch um eine Frage, die mich beschäftigt hat:

„Wünsche dürfen sich verändern. Und ich möchte mein Leben nicht ausschließlich danach beurteilen, was ich noch nicht erreicht habe.“

Ein Gedanke aus meinem Monatsbrief, in dem es diesmal auch um unerfüllte Träume und meine Liebe zu Büchern geht.

Liest du meinen Monatsbrief schon?

Montag, 12.10.26

Der Montagsstarter war noch gar nicht lange online, da schlich sich auch schon der Fehlerteufel auf meinen Blog. Ein unfertiger Beitrag wurde veröffentlicht, während der 12-von-12-Beitrag auf sich warten ließ.

Ohne eure Kommentare wäre mir das vermutlich nicht so schnell aufgefallen. Danke fürs aufmerksame Lesen und Bescheidsagen!

Am späten Nachmittag hatte ich den Fehler endlich behoben und meine kleine Bloggerwelt war wieder in Ordnung.

Dienstag, 13.10.26

Am Dienstag tagte der Schul- und Kulturausschuss. Einer meiner Lieblingsorte in dieser Stadt stand auf der Tagesordnung: die Stadtbücherei.

Der Jahresbericht zeigt, dass die Nutzerzahlen weiter steigen und das Angebot ständig erweitert wird. Das bedeutet natürlich auch mehr Arbeit, die von denselben Mitarbeiterinnen wie bisher bewältigt werden muss.

Nadine, Elke, Michaela und Micha, ich bin euch wirklich dankbar für euer Engagement. Ihr begegnet den Menschen freundlich und bewahrt auch bei nicht ganz pflegeleichten Besuchern die Geduld. Das fällt mir immer wieder auf, und ich finde, das darf auch einmal gesagt werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass der Fahrstuhl in die obere Etage seit Monaten defekt ist. Die Reparatur ist zwar veranlasst, aber es fehlen Ersatzteile und Personal. Für manche Besucher ist damit ein Teil der Bücherei nicht erreichbar.

Ich hoffe, dass der Fahrstuhl bald wieder funktioniert. Die Bücherei ist schließlich ein Ort, den ich sehr schätze und den ich gerne besuche.

Mittwoch, 14.10.26

Nächste Woche ist es wieder so weit: Die SPIEL in Essen öffnet ihre Türen. Am Freitag geht es für mich gemeinsam mit Der Aachenerin und dem besten Ehemann nach Essen.

Mit der App zur Messe habe ich mich schon ein wenig vorbereitet. Bei der riesigen Auswahl ist das sicher nicht verkehrt. Das ein oder andere Spiel möchte ich mir genauer anschauen und natürlich auch ausprobieren.

Gibt es ein Spiel, das ich mir für dich anschauen soll?

Dann schreib es mir gerne in die Kommentare. Vielleicht entdecke ich dabei ja auch etwas, das mir bisher noch gar nicht aufgefallen ist.

Donnerstag, 15.10.26

Wir machen es uns am Abend schon gemütlich. Planst du eigentlich schon für Weihnachten? Wir sind uns noch nicht ganz einig, wie wir die Feiertage gestalten wollen. Lichterketten brauchen wir aber auf jeden Fall.

Wie in jedem Jahr werden wir im November wichteln, und die Familienfeierlichkeiten sollen bei der Löwentochter stattfinden. Alles andere steht noch in den Sternen.

Sterne gab es in diesen Nächten tatsächlich reichlich zu sehen. Ich liebe es, morgens in aller Frühe aus dem Haus zu kommen und einen Blick in den Himmel zu werfen.

Bei Wildniswind habe ich einen Kurs gebucht, auf den ich mich sehr freue. Meine erste Aufgabe ist es, einfach eine Stunde ohne Ziel in der Natur unterwegs zu sein. Keine bestimmte Strecke, kein Ziel, das erreicht werden muss. Einfach losgehen und schauen, was mir unterwegs begegnet. Eine frühmorgendliche Wanderung steht definitiv auf meinem Zettel.

Freitag, 16.10.26

Nach einem gemütlichen Abendspaziergang mit Kind und Hund genieße ich die neue Staffel „Jenseits der Spree“ mit Jochen Vogel.

Der Tag war ein wenig chaotisch, von Anfang an. Mal wieder verschlafen, eine halbe Stunde zu spät aufgestanden. Der Hund, der keine Lust hatte und zu seinem Glück gezwungen werden musste und so weiter.

Doch am Ende des Tages sitze ich auf meinem Sofa und stelle fest, es geht mir gut. Ich bin lange nicht so erschöpft, wie vor den Sommerferien. Ich habe Pläne für die Ferien und danach, die mich nicht stressen. Ich freue mich auf das was kommt.

Den Beitrag verlinke ich bei Andrea und ihrem Samstagsplausch, Denise und ihrem Wochenglück sowie bei Anita und ihren TOP 7.

2 Gedanken zu „Wochenrückblick: Von Stadtbäumen, Büchern und Weihnachtslichtern“

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