Nach langer Zeit ein Arbeitsfreitagmorgen. Noch vor der Morgenrunde setze ich mich an die Tastatur und fülle die Satzfragmente aus. Barbara, die diese Satzfragmente entwirft und für die der Freitagsfüller gleichzeitig ein Wochenrückblick ist, spricht in ihrem Beitrag wieder viele Themen an, die sie beschäftigt haben.
Seit 20 Jahren gibt es ihren Blog scrap-impulse bereits. Den dazugehörigen Beitrag werde ich am Nachmittag in Ruhe lesen.
Hier geht es jetzt weiter mit meinem

- Ich habe herausgefunden, dass ich immer noch gerne lese, mir aber viel zu wenig Zeit dafür „gönne“. Der Griff zur Fernbedienung am Abend hat sich so automatisiert. Da braucht es für mich eine Änderung.
- Ich bin nicht ins Wasser gefallen und auch niemand anderen, den ich kenne. Weder körperlich noch sprichwörtlich. Allerdings werden einige alphaville-Fans auf dem Glücksmomente Event am Wochenende auf ihre Lieblingsband verzichten müssen. Hast du etwas davon mitbekommen? Ich muss sagen, wenn ich kein Video von den Toten Hosen gesehen hätte, in dem auf den Vorfall aufmerksam gemacht wurde, hätte ich noch nicht einmal gewusst, dass es das Festival am Wochenende gibt.
- Im Anschluss an ein warmes Wochenende (so die Wetteraussichten) soll es theoretisch nächste Woche viel regnen. Ich begrüße das, doch meinen Wäschestapel werde ich dann wohl in den nächsten Tagen abarbeiten. Ich weiß gar nicht, wo diese Menge immer herkommt. Wir sind doch nur zu zweit?
- Eine Strickanleitung für einen Pullover, bei dem man von oben nach unten arbeitet, habe ich gestern erst gesehen. Der Pullover gefällt mir gut, meine Lust am Stricken sehr präsent, doch gute Wolle hat ihren Preis. Der Pullover wird noch etwas in der Warteschleife hängen.
- Der knappe private Budgethaushalt hat durchaus Parallelen zum Bundeshaushalt. Immer wieder muss ich meinen Bürgern – in diesem Fall der Mitbewohnerin und Herrn Bretonen – ebenso wie mir selbst mitteilen, dass gewisse Ausgaben nicht möglich sind. Allerdings ist mein „Volk“ ziemlich aufmüpfig und es gibt regelmäßig harte Verhandlungen und Diskussionen – auch mit mir selbst. Die Mitbewohnerin ist dabei deutlich einsichtiger als ich. Herr Bretone starrt mich hingegen empört an, wenn es nur ein Stück Wurst gibt. Was kann er schließlich für den Haushalt?
- Der Alltag ist eingekehrt. Ich habe nicht mehr die Freiheit, nach Lust und Laune rauszugehen. Daher genieße ich jeden Sonnenstrahl, jeden Windhauch und jedes Vogelgezwitscher, das ich in diesen Tagen mitnehmen kann.
- Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die letzten Buchseiten im aktuellen Thriller, denn morgen muss ich ihn in der Bücherei abgeben. Morgen habe ich geplant, den Vormittag ruhig angehen zu lassen, und daher habe ich den Samstagsfrauen abgesagt. Am Nachmittag plane ich einen Besuch beim Feuerwehrfest um die Ecke. Die freiwillige Feuerwehr zu unterstützen und gleichzeitig leckere Grillwürste zu verspeisen, ist ein Spaß.Und Sonntag möchte ich unbedingt zum Bezirksschützenfest im Nachbarort. Die Löwentochter, der Schwiegersohn, der Papa vom Maimädchen und die Bäckermeisterin – alle nehmen mit ihren Vereinen am Festzug teil. Das möchte ich nicht verpassen. Nebenbei sehe ich das Maimädchen dann zum zweiten Mal in dieser Woche. Mehr oder weniger ein Familientag.