Wochenrückblick 23/2026 Kirmes, neue Herausforderungen und der Weg zum Newsletter

Einkaufen, Kaffee trinken und Das Maimädchen besuchen. Irgendwo dazwischen den alten Kleiderschrank abbauen. Da blieb erst einmal keine Zeit für den Wochenrückblick.

Doch jetzt kehrt Ruhe ein und ich kann Korrektur lesen und den Beitrag veröffentlichen.

Samstag, 30.05.26 Kirmes im Dorf

Am Morgen trafen sich ein paar der Samstagsfrauen auf einen Kaffee in unserem Lieblings-Cafe. Anschließend musste ich zu Hause dringend für Ordnung sorgen.

Am Nachmittag trafen Die Freundin und ich uns zum Maibaumaufstellen auf dem Kirchplatz. Diese Kirmes ist für mich anders, denn am Sonntag werde ich nicht zum Gottesdienst, zum traditionellen Fahnenschwenken und zum Festzug gehen.

Maibaumaufstellung und Eröffnung der Prunkkirmes

Die Mitbewohnerin und ich haben andere Pläne.

Den Abend habe ich mit Travis Davis verbracht.

Sonntag, 31.05.26 Unterwegs zu neuen Zielen

Ein aufregender Tag für mich als Mutter . Ebenso für Die Mitbewohnerin,  die sich einen langgehegten Wunsch erfüllt hat. Sie ist in diesem Jahr zum ersten Mal als Solistin im karnevalistischen Tanzsport unterwegs. Ein Foto von uns findest du auf Instagram. Ein anderes zeige ich dir hier.

Da wir den ganzen Tag in der Turnhalle im schönen Menden saßen, gibt es nicht viel zu berichten. Herr Bretone hat es sich gut gehen lassen. Regelmäßige Fotos gab es auch.

Montag, 01.06.26 Familientreffen

Hurra, ein neuer Monat. Dieses Mal habe ich an den Monatstrenner auf Instagram gedacht. Der Montagsstarter ist auch früh am Morgen raus. Und eine Idee reift in meinem Kopf. Ausgelöst über die Frage … Neandertal.

Immer noch Kirmes im Dorf. Mit Der Löwentochter und Der Mitbewohnerin traf ich mich auf dem Frühschoppen. Anschließend ging es für mich mal wieder zum Zahnarzt und auf einen kurzen Kaffee zur Aachenerin.

Beim Zahnarzt lag ein Probedruck. Die ersten Seiten habe ich gelesen. Titel und Cover fand ich ansprechend. Allerdings waren mir die ersten Seiten zu langatmig in der Erzählung.

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Dienstag, 02.06.26 Einfachheit

Asphaltschönheiten

Es ist egal, wo du lebst, sei einfach du selbst.

Mittwoch, 03.06.26 Überraschung des Tages

Am frühen Morgen besuchte mich die Mutter eines 4.Klässler.  Nur noch 31 Tage und das Schuljahr ist zu Ende. Sie brachte mir das erste Abschiedsgeschenk.

Der Tag war sehr umtriebig. Im Büro habe ich einiges geschafft und zu Hause habe ich meinen Haushaltsplan wieder neu gestartet. 

Am Abend gab es eine kurze Chorprobe, so blieb mir noch Zeit an meinem Newsletter zu arbeiten, der am Sonntag erscheint.

Donnerstag, 04.06.26 Zwischen Gottesdienst und Königsvogel

Die traditionelle Fronleichnamsprozession fiel in diesem Jahr leider dem Wetter zum Opfer. Stattdessen fand der Gottesdienst in der Kirche statt, der von verschiedenen Vereinen mitgestaltet wurde. Auf meinem Instagram-Account habe ich dazu bereits einige Eindrücke geteilt.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Predigt unseres Pfarrers. Seine Worte haben mich tief beeindruckt. Am liebsten wäre ich aufgestanden und hätte applaudiert. Er sprach darüber, dass wir Erwachsenen die Welt gestalten, in der unsere Kinder – die Kleinsten unserer Gesellschaft – eines Tages leben müssen. Viel zu oft entscheiden wir über ihre Zukunft, ohne ihnen wirklich zuzuhören oder ihre Bedürfnisse ausreichend zu berücksichtigen.

Dann schlug er den Bogen zur Kirche und zum Klerus. Auch dort, so seine Botschaft, habe man allzu oft vergessen, auf die „Kleinen“ zu hören, stattdessen über ihre Köpfe hinweg entschieden und ihnen manches unnötig schwer gemacht. Diese Gedanken haben mich noch lange beschäftigt.

Nach dem Gottesdienst machten wir uns auf den Weg ins Nachbardorf, wo der Vogelschuss des Schützenvereins meines Schwiegersohnes stattfand. Nach gut einer Stunde trat meine Mitfahrgelegenheit die Heimfahrt an, sodass ich mitfuhr. Hätte ich gewusst, was später noch passieren würde, wäre ich wohl geblieben. Am späten Nachmittag schoss mein Schwiegersohn den Königsvogel ab. Dank eines Videos meiner Löwentochter konnte ich zumindest miterleben, wie der Vogel fiel. Nun haben wir einen Schützenkönig in der Familie. Ich bin sehr stolz auf die beiden.

Freitag, 05.06.26 Von Lebensgeschichten und Lebenslektionen

Ich schaue mir gerne „Geschichten aus dem Leben“ an. Ich finde, ich lebe sehr in meiner eigenen Blase – meine Familie, meine Freunde, mein Alltag. Manchmal höre oder schaue ich mir deshalb die Lebensgeschichten anderer Menschen an.

Heute hat mich die Geschichte von Ilona berührt. Sie ist 49 Jahre alt und lebt mit Demenz und FNS. Gemeinsam mit ihren Tieren lebt sie allein. Ihr Arzt hat ihr geraten, aktiv zu bleiben. Da sie körperlich eingeschränkt ist, konzentriert sie sich auf ihre kreative Seite.

Während ich heute also Einblicke in das Leben anderer Menschen bekam, hielt auch mein eigenes Umfeld einige Lektionen bereit.

Nach all dem Stress der letzten Wochen hatte Die Mitbewohnerin heute ihre erste Begegnung mit ihrer mittlerweile vier Wochen alten Nichte, dem Maimädchen. Ganz verzückt kam sie wieder nach Hause. „Sie hat meinen Finger gegriffen.“ „Sie hat mich angeschaut.“ Als sie davon erzählte, lag in ihrer Stimme dieselbe zarte Verwunderung, die wohl nur das Maimädchen hervorrufen kann.

Später wurde der Wasserschaden weiter bearbeitet. Die Mitbewohnerin war ursprünglich davon ausgegangen, dass man ein paar Möbel verrückt, die Handwerker ihre Arbeit erledigen und damit alles erledigt sei. Stattdessen stellte sich heraus, dass der Schaden größer war als gedacht. Planungen mussten angepasst werden, die Handwerker reagierten flexibel auf neue Erkenntnisse und sie lernte dabei gleich mit.

Sie bekam eine kleine Einführung in richtiges Heizen und Lüften, berechnete den Farbbedarf für die noch zu streichenden Wände und arrangiert sich nun mit dem Gedanken, einige Tage in einem halb renovierten Zimmer zu schlafen. Für jemanden mit ausgeprägtem Sinn für Ordnung keine leichte Übung. Am Ende des Tages stellte sie fest, dass sie heute mehr über das Leben gelernt hatte als in mancher Schulstunde: Nicht alles lässt sich planen, manchmal muss man auf Unerwartetes reagieren. Und ganz nebenbei ergab sogar die Flächenberechnung plötzlich einen praktischen Sinn. Außerdem versteht sie jetzt besser, warum ich nicht die gesamte Wohnung auf einmal renovieren möchte.

Neuigkeiten

Das war mein Wochenrückblick. 

Einen Ausblick auf morgen, gibt es an dieser Stelle. Endlich habe ich mich getraut und meinen ersten Newsletter auf den Weg gebracht. Ich bin sehr aufgeregt, ob es mit der technischen Seite so gut klapp, wie mit der Texterstellung. Der Newsletter ist ein Monatsbrief und erscheint immer am ersten Wochenende eines Monats. Ich bin sehr gespannt auf dein Feedback.

Bei einigen meiner Testleser landete er im Spamordner. Wenn du meine Absenderadresse speicherst, passiert das nicht mehr.

Das Anmeldeformular findest du in der Seitenleiste.

7 Gedanken zu „Wochenrückblick 23/2026 Kirmes, neue Herausforderungen und der Weg zum Newsletter

      1. So geht es mir auch. Ich plane, es hier und da mal ruhiger anzugehen und zack, wieder eine Woche voller Termine rum. Solange es aber schöne und möglichst sorgenfreie Sachen sind, darf das gerne so weitergehen… ♥

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