Wochenrückblick 18 – 2026 Natur, Lesen, Alltagserlebnisse

Durch den gestrigen Feiertag bin ich heute total entschleunigt unterwegs. So kommt dieser Rückblick fast zeitlich mit dem verspäteten Freitagsfüller der Woche zu dir. Der Entwurf ist fertig, nur noch Korrektur lesen. Dann bekommst du ihn.

Die vergangene Woche ist geprägt von Naturbildern. Am Ende der Woche schaue ich ja immer, welche Fotos kann ich in den Beitrag einbauen. Aber – hey es sind immer diesselben Motive und doch jeden Tag sehe ich kleine Veränderungen. Heute am Samstag malt der Himmel die unterschiedlichsten Wolkenbilder. Bis ich an den PC „musste“ habe ich auf dem Balkon gesessen und gelesen. Vorher im Balkongarten gekramt und die Zucchinipflanzen untergebracht.

Hier geht es jetzt weiter mit dem Wochenrückblick. Viel Spaß beim Lesen.

Samstag, 25.04.26

Pusteblume

Der Samstag stand ganz unter dem Zeichen „Endlich Zeit für den Haushalt und zum Schlafen“. Dementsprechend gibt es außer der Kaffeerunde mit den Samstagsfrauen nichts erwähnenswertes.

Sonntag, 26.04.26

Gesehen: Tracker Staffel 3 Folge 10

Gelesen: Patricia Cornwell Totenstarre die ersten 20 Seiten

Zitat: „Es ist eine Liebe in mit, wie ihr sie noch nie gesehen habt. Es ist ein Zorn in mir, wie er nie zum Ausbruch kommen darf.

Mary Shelley, Frankenstein Dieses Zitat steht am Anfang des Buches Totenstarre

Am Nachmittag dann einen Ausflug zur Würfelkönigin. Herr Bretone nutzte den Platz zum Rennen und Spielen mit dem Nachbarshund. Die Würfelkönigin und ich genossen den Kaffee.

Montag, 27.04.26

Am frühen Morgen ging der Montagsstarter online. Wie gut, dass ich nicht wusste, wie lang und teilweise anstrengend dieser Tag wird. Im Büro wartete ein Stapel Anmeldungen für das neue Schuljahr auf mich. Alles beginnt mit dem ersten Schritt und so arbeite ich mich von oben nach unten durch.

Nach einem kurzen Schläfchen am Nachmittag (ich bin immer noch so unfassbar müde, nach der Arbeit) habe ich mich zum Wocheneinkauf aufgemacht. Wir alle wissen, Freitag ist Feiertag und damit wird die Lebensmittelversorgung für 24-Stunden eingestellt.

Während Die Löwentochter mit der Mitbewohnerin über Dreiecke und ihre Berechnungen sprach, habe ich mich aufs Rad geschwungen und bin mit der Aachenerin durch die schönsten Regionen Frankreichs geradelt.

Was das zu bedeuten hat, kannst du hier nachlesen.

Dienstag, 28.04.26

Ganz spontan gingen heute Morgen die Glücksmomente online. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich die 12 von 12 im April noch gar nicht gepostet habe. Sie liegen auf dem Server, einige Fotos hast du bereits in anderen Beiträge gesehen. Der April läuft ja noch, mal sehen, ob ich sie noch online stelle.

Mittwoch, 29.04.26

Angelesen. Geplant waren 20 Seiten, am Abend war ich schon auf Seite 63. Bisher liest er sich wie geschnitten Brot.

Sechs Stunden konzentrierte Büroarbeit, da kam die Chorprobe gerade recht.  Vorher ein wenig entspannen und den Haushalt schmeißen.

Donnerstag,  30.04.26

Den Wecker stellen, um ein Buch zu lesen, das hatte ich schon lange nicht mehr. Doch Eden macht genau das mit mir. Es geht um KI und die Möglichkeiten, Auswirkungen von Umweltszenarien auf die globale Wirtschaft und um Meinungsmache. In gewohnter Qualität von Marc Elsberg.

Wer Blackout gelesen hat, wird über den Namen Piero Manzano stolpern. Eden ist keine Fortsetzung von Blackout aber es ist schön einen alten Bekannten wiederzutreffen.

Gesehen : Sarah Kohr Staffel 2, Folge 3

Gelesen: Zeitschrift Nature Thema: Wald im Wandel

Freitag, 01.05.26

Aus einer Laune heraus sind Die Freundin und ich vor der Geburtstagsparty Der Aachenerin zur Abendmesse im Nachbarort geradelt. Kennengelernt habe ich neben unserem neuen (zusätzlichen) Pfarrer einen Mann names Josef.

Vielleicht hast du schon mal von ihm gehört?

Quelle: Deutsche Bischofskonferenz

Er war der Ziehvater von Jesus und der Ehemann von Maria. Während sein Sohn immer in der Öffentlichkeit stand und seiner Frau in der katholischen Kirche ein ganzer Monat geweiht ist, ist er eher jemand aus der zweiten Reihe. Immer da, erledigt seine Arbeit, ernährt seine Familie, aber selten erwähnt.

Und genau das war in dieser Messe das Thema am 01. Mai, am Tag der Arbeit. Die in der zweiten Reihe, über die selten jemand spricht. Die, die einfach ihre Arbeit machen. Dir fallen sicher zig Beispiele ein.

Oder die in der 3. Reihe, die keine Arbeit finden und somit weder zur 1., noch zur 2. Reihe gehören.

Josef war so einer, stellvertretend für uns alle, die wir einfach unsere Arbeit machen.

Auf der Party waren wir natürlich auch. Und irgendwo zwischen Gesprächen und Getränken fiel mir plötzlich ein: Es ist Freitag – und ich habe den Freitagsfüller nicht geschrieben. Zeit hätte ich eigentlich gehabt. Für einen kurzen Moment spielte ich mit dem Gedanken, ihn fix zwischen Sprite und dem nicht existenten Quinoa-Salat (kleiner Insider) ins Handy zu tippen. Wirklich nur kurz. Dann war die Sache entschieden: Ach nö, mache ich morgen.

Trotzdem lag ich später im Bett und konnte es nicht lassen – habe noch Barbaras Freitagsfüller gelesen und bin danach kurz bei Berlinmittemom hängen geblieben. Sie hat einen kleinen, nachdenklichen Text darüber geschrieben, ob sie mit dem Bloggen weitermachen soll.

Gesehen: The Testaments Staffel 1, Teil 6

Tracker Staffel 3, Teil 12

Zum Abschluss einer durchaus normalen Woche möchte ich Danke sagen. Danke an jeden einzelnen Besucher, der zu mir findet. Danke das du hier mitliest, hin und wieder oder auch oft kommentierst. Danke für die stillen Leser. In Zeiten von schnell, schnell ist das nicht selbstverständlich.

Bis zum nächsten Mal.