Montagsstarter 12/26

Mein Wochenende war so ruhig wie ich es mir gewünscht habe. Zwei Tage lang bin ich morgens wie erschlagen wach geworden, mit einem Krankheits[gefühl. Heute Morgen ist der Spuk vorbei, dafür hat sich eine andere Baustelle geöffnet.

Aber ich will nicht jammern,  das habe ich am Samstag Der Eremitin schon zugemutet. Mir geht es um etwas anderes.

Es geht um die Frage:

Warum habe ich ein schlechtes Gewissen mich krank zu melden, wenn ich krank bin ? Ich weiß, es geht mir nicht alleine so. Ich, die selber so Sätze raushaut wie: „Wenn man krank ist, ist man krank .“ schaffe es nicht, mich davon frei zu machen. Ich war dieses Jahr bereits zwei Wochen krank geschrieben, wie sieht das denn aus, wenn ich wieder ausfalle ? Das sind tatsächlich meine Gedanken, auch heute Morgen.

Wie gehst du mit dem Thema um ?

❶ In meinem Alter – was heisst das eigentlich? Ich spreche ähnliche Sätze, aber wenn ich diesen Satzanfang lese, denke ich, was meinst du liebe Anita. In meinem Alter, ich bin jetzt 58 Jahre alt, schaue ich auf viele Lebenserfahrungen zurück. An manchen Tagen wird mir klar. Ich habe die längste Zeit meines Lebens bereits gelebt

❷ Auch wenn sich die ersten Zeilen eventuell anders lesen, es geht mir  gut. Denn, wie sage ich immer: Ich bin heute Morgen aufgewacht. Für mich, das erste Geschenk des Tages.

❸ Die Instagramstories bestimmter Menschen nervt nerven mich total.

❹ Katzenbabys und Hundewelpen sind ein gefährliches Terrain.

❺ Es gibt auch gute Neuigkeiten.

Am Samstag beginnen die Osterferien und die Mitbewohnerin freut sich auf die andere Hälfte ihrer Familie. Ihre achtjährige Nichte fragt schon immer häufiger nach, wann sie endlich kommt.

❻ Post zu Ostern verschicke ich dieses Jahr nicht.

❼ Im Kalender steht diese Woche eine Beerdigung, ich habe außerdem ein Essen mit den Kollegen geplant und dann freue ich mich auf die Osterferien.

Vielen Dank Anita für die Satzfragmente.