Wochenrückblick 01/26

Diese Woche hatte keine klaren Konturen. Keine Termine im Kalender, keine Fotos, die sie festhalten könnten. Die Tage sind ineinander geflossen und fühlten sich fast zeitlos an. Am ersten Tag des Jahres bin ich langsam aus der Versenkung aufgetaucht, am zweiten haben mich Ängste und Sorgen eingeholt. Und jetzt, am Abend, bin ich wieder bei mir angekommen – ruhig genug, um diesen Wochenrückblick zu schreiben und der Woche nachzuspüren.

Samstag, 27.12.25

Der offizielle letzte Samstagsfrauentreff im alten Jahr. Jede von uns hatte die Weihnachtstage anders verbracht und es gab genug Gesprächsstoff und Kaffee.

Am Nachmittag überfiel mich ein Anfall von Putzwut, dem ich mit einem guten Buch ausweichen konnte.

Sonntag, 28.12.25

Aussendungsgottesdienst. Die Sternsinger sind wieder unterwegs. Dieses Jahr geht es um die Kinderarbeit in Bangladesch.

Montag, 29.12.25

War heute nicht Mettwoch bei Der Aachenerin und dem Besten Ehemann ? Wir hatten uns spontan verabredet, um mein Weihnachtsgeschenk auszuprobieren. Wir haben zwei Runden geschafft, dann musste ich auch schon wieder los. Fortsetzung folgt.

Spiele

Mit der Kinofreundin ging es ins Kino. Avatar: Fire and Ash ist mit einer 3D-Brille sehr spektakulär. Ähnlich spektakulär wie die Eintrittskarte. 19,00 Euro für drei Stunden absoluten Filmspaß kann man sich mal gönnen. Ich hatte das große Glück, sogar eingeladen zu werden. Bilder und Musik sind einfach toll.

Dienstag, 30.12.25

Spontanes Treffen im Lieblingscafe. Die Freundin und ich fanden uns dort kurzfristig ein.

Lange alleine blieben wir nicht.

Bevor die Lebensmittelversorgung aufhörte, wollten wir noch die ein oder andere Kleinigkeit einkaufen. Es war ein relativ entspannter Einkauf. Zum guten Schluss hatte ich dann doch etwas vergessen.

Und dann war er endlich da, der neue Kühlschrank. Endlich kann ich wieder auf Vorrat kochen und Angebote einkaufen. Ich bin sehr froh, dass mir meine Älteste einen kleinen Kühlschrank geliehen hatte. Doch es ist eine Umstellung gewesen.

Am Abend hatten wir lieben Besuch aus der Tänzerinnenblase. Stundenlang über Gott und die Welt quatschen, Pizzen belegen und genussvoll essen. So konnte der Tag ausklingen.

Mittwoch, 31.12.25 Silvester

Ich werde alt, anders ist es nicht zu erklären. Die Filme mit und von Shah Rukh Khan ( der Mann kann heute doch nicht 60 sein) habe ich geliebt und an diesem Tag in Nostalgie geschwelgt. Ein Blick auf das Erscheinungsjahr zeigte mir, sie liefen vor der Geburt meiner Mitbewohnerin. Apropos Mitbewohnerin. Heute war ich zum ersten Mal beim Tanztraining dabei. Der Tanz ist fertiggestellt. Gefällt mir gut.

Zurück zu den Bollywood Filmen. Was ist aus ihnen geworden ? Ich weiß es nicht. Egal. Ich habe mir einen Film nach dem anderen angeschaut. Mein Lieblingsfilm ist übrigens dieser hier.

Donnerstag, 01.01.26 Neujahr

Heute beginnt Tag eins im neuen Jahr. In meinem analogen Tagebuch steht neben dem Datum folgendes 1/365. Wie machtvoll oder wie klein. Je nachdem, in welcher Stimmung man sich befindet. Es gibt keine Vorsätze für das neue Jahr. Pläne und Träume und Wünsche, die gibt es. Mein Jahresrückblick war sehr persönlich. Anders hätte ich ihn jedoch auch nicht schreiben können. Ich habe es tatsächlich versucht. Das bin dann aber nicht mehr ich, die Bloggerin. Denn genau das ist die Stärke meines Blogs. Er ist persönlich.

Das heutige wunderschöne Erlebnis ist definitiv der Neujahrsgottesdienst,  den wir als Chorgemeinschaft (bestehend aus drei Chören) mitgestalten durften. Auf Instagram kannst du einen Ausschnitt daraus hören.

Freitag, 02.01.26

Mit Erschrecken las ich heute Morgen in der Welt.online über die Gründung des Vereins „Wendepunkt“ der von Mitgliedern der AFD und der CDU gegründet wurde. Ich weiß jetzt schon, dass ich mit diesen Gründungsmitgliedern in einen Topf geworfen, denn es wird heißen „deine CDU“. Das macht mir Angst, denn gerade an der kommunalen Basis, die ich kenne, wird es anders gehalten. Der Name des Vereins sei angelehnt an die US-amerikanische Organisation „Turning Point USA“ des getöteten Aktivisten Charlie Kirk, berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Den Freitagsfüller schrieb ich mitten in der Nacht, der Hund geht immer noch nicht so gerne am Nachmittag oder Abend nach draußen. In der Wohnung war er jedoch deutlich entspannter, als in den Vorjahren der Jahreswechsel.

Pünktlich zum Wochenende

Während draussen der Schnee fiel, habe ich mir in det Küche Zwiebeln,  Pilze, Brokkoli mit einigen Zutaten verfeinert und mir eine Nudelpfanne gezaubert.

Letztendlich ist doch noch ein schöner bunter Wochenrückblick geworden.

Wie war deine Woche zwischen den Tagen ?

6 Gedanken zu „Wochenrückblick 01/26

  1. In den Weihnachtsferien und besonders nach den Weihnachtstagen verschwimmen die Tage total. Man weiß sehr schnell nicht mehr welcher Wochentag ist.Wir haben unsere Sonntags morgens Routine auf täglich ausgeweitet. Länger schlafen (selbst die Tochter schafft es mittlerweile) und dann im Schlafanzug Frühstücken und in Ruhe in den Tag kommen.Die wenigen Termine haben wir alle eingehalten. Es würde viel gespielt. Die neuen Spiele von Weihnachten wollten getestet werden. Und es gabtäglich die Dart WM im TV. Die hat den besten Ehemann der Welt und mich total mitgerissen.

    jetzt versuchen wir langsam wieder in den Alltag zu kommen, damit die Tochter ab Mittwoch keinen Kulturschock bekommt. 🙃

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    1. Bei uns hat sich auch eine angenehme Routine entwickelt. Herr Bretone hat ganz andere Zeiten bekommen und es genossen, das immer jemand zu Hause ist. Da habe ich heute schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich an Mittwoch denke. Bei mir stellt sich völlig überraschend bereits die „bis zum Wochenende“ Mentalität ein. Dachte tatsächlich ich würde positiver eingestellt sein. Der Teenager hat, wie die meisten in seinem Umfeld, sowieso keine Lust mehr auf Schule. Es bleibt spannend.

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  2. Meine Wünsche für dich für das Jahr 2026, nimm dein Leben nicht so schwer. Wir können die Probleme dieser Welt nicht lösen, sie sind einfach zu groß. Ich halte es so: was in meinem Lebensumfeld zu leisten ist, das versuche ich. Ich achte auf meinen ökologischen Fussabdruck, versuche freundlich und verständnisvoll mit den Menschen umzugehen mit denen ich es zu tun habe, auch wenn ich anderer Meinung bin. Pflege meine Mutter und meine Freundschaften. Selbstfürsoge ist in den Wechseljahren ein ganz wichtiges Thema, daher auf meiner Leseliste Woman on fire. Klingt nach viel, wo ich grad so schreibe. Über seine Kräfte zu leben ist schnell erreicht. Innere Balance daher die oberste Priorität. Alle Liebe und ich freue mich auf die neuen Posts hier auf deinen Blog.

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    1. Vielen Dank für deinen Kommentar und deine Wünsche. Ja, es gibt Phasen, da nehme ich das Leben schwer. In dieser Zeit bin immer dankbar für mein verlässliches Netz aus Freundinnen. Liebe Grüße, Britta

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  3. Der beste Ehemann der Welt weiß auch nicht wie er nächste Woche eine gaaaaaanze Woche arbeiten schaffen soll. 🤣

    Das Kind hat glaube ich noch nicht begriffen das es Mittwoch wieder los geht.

    Und ich hab noch was schon Frist…

    bin auch sehr gespannt was die Woche bringt…

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  4. Obwohl ich nach Weihnachten wieder gearbeitet habe, bin auch ich in eine Art Zeitlosblase gefallen und manchmal weiß ich nicht mehr, welcher Tag heute ist und so. Das ist eigentlich eine tolle Zeit und ein großartiges Erlebnis, einfach mal so vor sich hin lümmeln zu können. Genieße es, der Arbeitsalltag hat dich schneller wieder als gedacht.

    Schöne Sonntagsgrüße

    Anita

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