Woche im Rückblick: Adventszeit und Lesefreuden

Samstagmorgen. Der Rückblick ist bereits online, als ich merke, dass ich gar keine Einleitung geschrieben habe. Nicht schlimm, denn die, die ihn gelesen haben, gefällt er auch ohne einleitende Sätze. Nur ich finde ihn unvollständig. 

Sonntag, 30.11.25

Der Wochenrückblick ging heute gemeinsam mit den Fotofragezeichen online. Im Anschluss lese ich immer die Mails der Woche. Bei Nina Weepsteerts fand ich Gedanken zur Adventszeit und beim Kaffeehaussitzer zog mich die Überschrift “ In den Strudeln einer sterbenden Welt „ an. Hierbei geht es wie immer um eine wunderschöne Buchbesprechung. Hier ein Zitat aus seiner Rezension:

Nelio Biedermann erzählt die Geschichte einer Welt, die verschwindet; die sich erst aufzulösen beginnt, deren Strukturen zerbröseln und deren Reste dann, Jahre später, in einem Strudel aus Gewalt untergehen. Es ist die Geschichte des alten Europas. Es ist die Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Und es ist die Geschichte der Familie Lázár, die in dieser sterbenden Welt verloren geht.

Du kannst dir denken, dass die Leseprobe direkt auf meinem Kindle gelandet ist.

Gesehen habe ich den Film „Verschollen“ in der ARD. Aufgefallen ist er mir, weil einer meiner deutschen Lieblingsschauspieler Axel Milberg mitspielt.

Im Anschluss daran wurde ich noch auf die Doku „Schmutzige Geschäfte mit dem Klimaschutz“ hingewiesen. Was soll ich sagen. Es gab Diskussionen mit der Zukunft auf meinem Sofa und die Frage, warum wir die Erde so der nächsten Generation hinterlassen. Meine Antwort: Was machst du, um unsere Fehler nicht weiter zu führen ?

Montag, 01.12.25

Da ist sie nun, die besinnliche Vorweihnachtszeit. Bei Anita gab es heute nicht nur die Satzfragmente des Montagsstarters, sondern auch den Auftakt zum Weihnachtsbingo. Und wie es der Zufall will, kann ich bereits ein Bingofeld abhaken. „Dicke, rote Kerzen…

Im Politikunterricht, sprich in der Fraktionssitzung, habe ich heute schon wieder etwas gelernt. Allerdings sind mir erst Stunden später Fragen eingefallen, die ich in dem Moment der Sitzung noch nicht im Kopf hatte. Da muss ich einfach mehr Übung bekommen.

Im Fernsehen schaute ich mir den Fernsehfilm “ Ein Fall für Conti“ an. Ich mag die Schauspielerin Désirée Nosbusch und war neugierig.  Es ging um einen unschuldig im Gefängnis sitzenden Mann und Korruption bei Staatsanwaltschaft und Polizei. Ich frage mich tatsächlich, wie häufig das im echten Leben vorkommt. Das jemand wirklich einsitzt, für etwas, das er nicht getan hat.

Dienstag, 02.12.25

Meine Mitbewohnerin hat mir einen ganz besonderen Adventskalender geschenkt.

24 Päckchen Spiellust. Ich hatte mir für die Adventszeit mehr gemeinsame Spielzeit gewünscht.  Sie hat 24 Spiele aus unserem Fundus gewählt und jetzt darf ich jeden Tag ein Spiel auspacken und mit ihr spielen.

Beim TATORT gibt es wieder ein Ermittlerteam, für das es sich lohnt, den Tatort einzuschalten. Heute schaue ich ihn in der Mediathek.  Das Cold Case Team aus Frankfurt sucht ein verschwundenes Kind.

Wusstest du, dass es Frauen verboten war alpinen Klettersport zu betreiben. Im Adventskalender von Lovleybools begegnete ,mir dieses Buch

Die Leseprobe hat mich sofort mitgenommen. Ich möchte die Geschichte von Lucy Walker kennenlernen.

Mittwoch, 03.12.25

Es gibt Dinge, die sollten man einfach lassen. Zum Beispiel zur Chorprobe gehen und denken, man wäre vernünftig und singt nicht mit.

Du kannst dir denken, wie es gelaufen ist. Ich kann einfach nicht aus meiner Haut.

Ein Erstklässler hat mich heute beim Spiel “ Das verrückte Labyrinth“ abgezockt. Er hat Ruck Zuck erkannt, wie er verhindern konnte, dass ich ans Ziel komme.

Er, dem es schwerfällt, fünf Minuten still zu arbeiten, hat eine halbe Stunde mit mir gespielt. Ich hatte so viel Spaß, wie er. Aufgehört haben wir nur, weil Feierabend war.

Donnerstag,  04.12.25

Ein kurzer Artztermin, da ich Fragen zu meinem Lymphödem hatte und dann brach der Alltag über mich herein. Wenn du später ins Büro kommst, im Kopf schon die Aufgaben sortiert hast, den PC einschaltest und keinen Strom hast. Dann stehst du da und kannst deinen eigenen Augen nicht trauen.

Mein zweiter Vorname ist flexibel und so suchte ich nach Lösungen. Kurz bevor die Kollegen eintrafen, war das Büro wieder arbeitsfähig.

Ich war schon auf dem Weg zum Rad, da sah ich einen mir unbekannten Mann auf dem Schulhof. Seine Kleidung erinnerte mich an einen Falkner und richtig, mit einer toten Taube an der Schnur, versuchte er seinen entflogenen Falken zu locken. Die Kinder durften vom Fenster aus zuschauen und später den Falken auch streicheln. Da mache ich gerne Überstunden.

Nach der Arbeit fuhr ich eilig in die Bücherei, meine Vormerkung abholen. Zu Hause angekommen ging es dann in die Leseposition. Herr Bretone war glücklich, denn wenn sie liest, dann bleibt sie zu Hause – so sein Credo.

Freitag, 05.12.25

Vor der Arbeit ein bisschen Hausarbeit erledigen und dann noch ein paar wertvolle Minuten zur Lektüre greifen. Mit Seite 100 schloss ich das Buch und radelte in die Schule. Nur um dort mein neues, technisches Spielzeug in Betrieb zu nehmen. Eine Sprechanlage. Für den Ernstfall bei Amoklauf und ähnlichem gedacht, aber heute von mir genutzt um die Kinder und Kollegen individuell zu begrüßen.

Den Wocheneinkauf musste ich diese Woche mit dem Rad erledigen. Das hatte ich so überladen, dass ich es für besser hielt, es nur zu schieben. Während wir auf die Burger im Airfryer warteten, spielten wir eine Runde Karten. Denn das war heute Morgen in meinem Adventskalender.

Nach dem Essen ging der Freitagsfüller online. Anschließend habe ich wieder gelesen.

Damit endet mein Rückblick auf die erste Dezemberwoche.

Wie war deine Woche? Eher besinnlich oder wie immer? Oder ganz anders?

Spiele die diese Woche im Adventskalender waren.

  • Montag Viva Catrina
  • Dienstag Taco-Katze-Ziege-Käse-Pizza
  • Mittwoch Mischwald
  • Donnerstag Uno Flip
  • Freitag Exit
  • Samstag Games of Thrones Monopoly

5 Gedanken zu „Woche im Rückblick: Adventszeit und Lesefreuden

  1. Echt erstaunlich, wie viel Leben in Deinem Leben steckt! So schöne Dinge. Meine Woche war auch sehr voll – aber hauptsächlich mit virtuellen Problemen der technischen Art. Ein schönes Erlebnis war meine Komoot Tour „Schwerin bei Nacht im Advent“ bei der ich auch die Schweriner Mahnwache von Schwerin-aktiv aufsuchte., die wegen des Weihnachtsmarkts vom Marienplatz umziehen musste. Bzgl. „virtuell“ frage ich mich, ob die ganze Energie, die ich da in das Internet stecke, überhaupt etwas bringen kann oder ob die Energie einfach nur ein Stückchen Reisig im riesigen Feuer der Bots und KIs ist. Ein schönes Wochenende für Dich und Deine Lieben!

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    1. Es ist wichtig, das dein virtuelles Handeln DIR etwas bringt. Ja, ich lebe ein volles Leben. Meine Grundhaltung ist eine sehr positive, doch wer mich kennt, weiß mein Leben hat auch seine dunklen Seiten. Vielen Dank für deinen Kommentar. Wir lesen uns. Liebe Grüße

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      1. Wie immer, den Nagel auf den Kopf getroffen. Du schneidest ein Lebensthema an. Um es mit Precht zu sagen: Wer bin ich und wenn ja, wie viele? Du sagst: Es muss DIR gefallen. Ich bin immer noch auf der Reise zu meinem WAHREN SELBST. Ich lerne meine dunklen Seiten kennen. Ich finde heraus, wie ICH funktioniere (würde Mutti Merkel von der physikalischen Seite anmerken)… und da liegt der Hase im Pfeffer: Die Unterscheidung zwischen „virtuellem Dopamin“ und Berufung. Lange Geschichte.

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  2. Liebe Britta, der SpieleAdventsKalender ist ja eine tolle Idee und ihr habt ja dann wohl noch viel mehr Spiele im Schrank?! Respekt!!! Aus dieser Woche kenne ich nur uno Flip und liebe es sehr. Und Du bist wieder gesund, das ist toll 🤞

    Habt ein schönes zweites AdventsWochenende 🕯️🕯️ liebe Grüße an Dich von Katrin (die monopoly auch kennt, aber vermeidet….)

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