Freitagsfüller über herbstliche Genüsse, die Hassliebe zu Social Media und anderes

Am Montagmorgen bin ich noch davon ausgegangen, dass heute mein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub ist. Wie schnell es sich doch ändern kann. Mein Urlaub hat schon am Mittwoch begonnen und hat dieser Woche einen ersten Höhepunkt gesetzt. Gestern war ich im Kloster Maria Laach. Nur einen Wimpernschlag lang, aufs Leben bezogen. Und doch war es für mich ein sehr wertvoller Ausflug. Danke dafür an die Aachenerin und die Freundin.

Barbara schreibt in ihrem Freitagsfüller und Wochenrückblick über die Entstehung ihres Blogs vor zwanzig Jahren, wie sich die Bloggerwelt verändert hat und dass wir Blogger mit qualitativen Blogs immer noch gefragt sind. Obwohl wir oft totgesagt wurden. Genau wie mir geht ihr Social Media zunehmend auf den Sack, es ist eine Art Hassliebe. Lies doch einfach mal bei ihr vorbei.

1.  Ich finde, dass es oft schwierig ist auf seine innere Stimme zu hören. Ich fälle Entscheidungen oft aus dem Bauch heraus. Das geht so lange gut, so lange ich mich nicht meinen Emotionen überlasse. Das ist für mich kein Widerspruch. Wie siehst du das?

2. Keine Ahnung wie es draussen vor der Tür aussieht, ich habe die Gardinen noch zu. Aber gleich nach dem Beitrag werden der Hund ich nachsehen.

3.  Wie habe ich es geschafft, 58 Jahre alt zu werden? Einige Weggefährten sind noch nicht mal halb so alt geworden wie ich. Ich bin wirklich jeden Morgen dankbar, wenn ich aufwache. Jetzt kommt die Ironie: Bis ich beginne mich zu bewegen und einige Körperteile mich ganz persönlich begrüßen.

4. Es ist Zeit, einen herbstlichen Kuchen zu backen.

5. Im Herbst rieche ich gerne nasses Herbstlaub, warme Schokolade und den Fichtenadelduft von primavera.

6.  Heute geht es mir deutlich besser, als am Anfang der Woche. Anders wäre ungewöhnlich, wenn man Urlaub hat.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die 3. Staffel von Diplomatische Beziehungen (Netflix) und das liegt besonders am Schauspieler Rufus Sewell. Morgen habe ich geplant, mit den Echte Fründe Frauen ein Geburtstagsfrühstück einzulösen. Und Sonntag möchte ich machen, worauf ich gerade Lust habe!

Vielen Dank für deinen Besuch.

6 Gedanken zu „Freitagsfüller über herbstliche Genüsse, die Hassliebe zu Social Media und anderes

  1. Liebe Britta, schön, dass Du früher in den Urlaub starten konntest. Und für mich klingt es, als wäre Dein Gespräch erfolgreich verlaufen!?

    Genieß den Herbst, das Wochenende, den Urlaub 🍂

    Liebe Grüße an Dich von Katrin

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    1. Hallo Katrin,
      in dem Gespräch ging es nicht so sehr um Erfolg, sondern um Klarheit.
      Wie du im Blog lesen kannst, kam die Klarheit nicht direkt beim oder
      nach dem Gespräch, aber sie ist jetzt da.
      Liebe Grüße
      Britta

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  2. Du hast gefragt wie wir den Umgang mit der innen Stimme sehen. Das bringt mich dazu, endlich den ersten Kommentar auf deinen Blog zu hinterlassen 🙃

    Ich höre die meiste Zeit auf meinen Bauch oder meine Innere Stimme. Ich wäge kurz ab, ob es wirklich das „richtige“ Bauchgefühl ist, oder ob es ein, durch Depressionen, Erfahrungen oder Ängste, überlagerndes Gefühl ist. Und dann kommt das schwere… Nicht nur das Bauchgefühl hören sondern auch danach handeln. Manchmal höre ich bewusst nicht darauf, um meiner Tochter, meinem Mann oder Freunden gerecht zu werden, allerdings nur dann wenn ich spüre das die Nachteile machbar sind und das positive bei den anderen überwiegt.

    Und dann gibt es Zeiten, wo ich nicht drauf höre und genau weiß, daß es ziemlich dumm ist… Diese sind mittlerweile nur noch sehr wenig…

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    1. Hallo Claudia,
      danke für deinen ersten Kommentar und dann direkt so ausführlich.
      Hätte ich auf mein erstes Bauchgefühl gehört, in diesem konkreten Fall, dann wäre meine Entscheidung
      definitiv anders gewesen. Doch im Laufe der letzten Monate sind Informationen auf mich eingestürmt, die
      das Projekt in einem anderen Licht erscheinen lassen. Und vielleicht ist das, genau das, was mich schlussendlich
      weiter bringt.
      Im Sommer noch davon auszugehen, dass sich eine neue Türe öffnet, durch die gehen möchte (ich schrieb darüber
      im Blog), weiß ich heute, dass sich durch diese geöffnete Türe, weitere Türe öffneten. Ich fühlte mich wie in
      dem Märchen, in dem die Protagonistin vor lauter Türen nicht wusste, welche die richtige ist.
      Letztendlich bin ich auf der Suche nach meiner inneren Mitte, um mich wieder ganz und gar auf meine Stimme verlassen
      zu können. Dieser Prozess nahm letztes Jahr an Samhain seinen Anfang. Wir sind nicht mehr weit entfernt vom diesjährigen
      Samhain, insofern schließt sich der Kreis.
      Liebe Grüße
      Britta

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