Montagsstarter

Herbstferien – Zwischen Ruhe und Routine

Herbstferien. Für die Schülerin in meinem Haushalt bedeutet das vor allem: ausschlafen, Zeit für sich haben, keine Verpflichtungen. Für mich hingegen heißt es: acht Stunden Betreuung im Rahmen der Herbstferienspiele. An diesem Morgen genieße ich die Ruhe vor dem Sturm – ein stilles Frühstück, bevor der Tag an Fahrt aufnimmt.

Es gab eine Zeit, in der ich mich auf die Ferienspiele gefreut habe. Die Umstellung von vier auf acht Arbeitsstunden war zwar anstrengend, doch die Abwechslung und die Energie der Kinder machten vieles wett. Heute fühlt sich diese Zeit anders an. Ich bin kaum länger im Dienst als sonst, und doch vergeht der Tag oft schleppend. Woran das liegt? Sicher an vielem. Die Kinder sind anders geworden, die Rahmenbedingungen haben sich verändert – und ich selbst vermutlich auch.

Nur noch wenige Familien nehmen das Ferienangebot in Anspruch, nicht zuletzt, weil es zusätzlich bezahlt werden muss. Entsprechend ist die Gruppe kleiner, während die Zahl der Betreuerinnen und Betreuer gleich geblieben ist – ein Ungleichgewicht, das im Alltag spürbar wird. Ich bin gespannt, wann sich hier strukturell etwas verändert.

Trotzdem gibt es in diesem Herbst viele Angebote: kreative Projekte, Spiele und Aktivitäten. Doch häufig möchten die Kinder einfach freie Zeit haben – spielen, sich ausruhen, nach Hause gehen. Auch das gehört zur Realität heutiger Ferienbetreuung.

Es sind inzwischen meine zehnten Herbstferienspiele. Ich habe Materialien vorbereitet und bin gespannt, wie sich die Woche entwickeln wird. In fünf Tagen beginnt für mich ebenfalls eine kurze Auszeit – Zeit, die ich mit meinem Kind verbringen möchte.

Für dich gibt es jetzt den Montagsstarter. Ich wünsche dir viel Spaß.

antetanni

❶ Hausarbeit schiebe ich gerne auf. Das war schon immer so. Irgendwann bekomme ich dann einen Rappel und es wird eine große Aktion.

❷ Ehrlichkeit ist eines meiner Grundprinzipien. Vor mir selber ehrlich zu sein fällt mir relativ leicht, aber dann für mich einzustehen, egal wie andere meine Entscheidung sehen, nicht ganz so leicht. Erschwerend kommt dazu, dass ich ein Teil in mir sich gerne vor Entscheidungen drückt. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.

Im Garten nebenan wächst nicht viel. Es sind die typischen „nicht so viel Natur“ Gärten.

❹Meine direkten Nachbarn habe alle Balkon auf dem man hin und wieder auch Pflanzen entdecken kann.

Wenn ich in der Natur unterwegs bin, bin ich glücklich.

Denke ich an den Termin morgen, dann bin ich nicht wirklich entspannt. Aber das Gespräch ist notwendig, insofern: Augen zu und durch.

Ich freue mich diese Woche auf Freitagnachmittag. Habe diese Woche in meiner Freizeit nichts geplant. Am Wochenende will ich einfach nur ausruhen und schlafen.

Ich wünsche dir eine schöne Woche. Mal sehen, wie oft es vor dem Wochenrückblick hier etwas zu lesen gibt. Ich lass mich überraschen.

3 Gedanken zu „Montagsstarter

  1. Liebe Britta, vllt auch eine gute Entwicklung, weniger Kinder bei gleicher Personaldichte? Ich würde mir kleinere Gruppen wünschen, mehr Zeit für Individualität und gezielte Förderung, statt Gießkanne… Wenn es an den finanziellen Möglichkeiten der Eltern liegt, sind wir umso mehr gefordert, alle einzubeziehen.

    Schaff alles gut und lass Dich nicht schaffen 💪

    Liebe Grüße an Dich von Katrin

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  2. Bei 1, 2 und 5 bin ich komplett bei dir. Für morgen wünsche ich dir die Kraft, die du für das Gespräch brauchst, und die notwendige Gelassenheit, das alles in Ruhe angehen zu können. Toi toi toi.

    Liebe GrüßeAnita

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