Als ich ein Kind war, habe ich immer ein Ferientagebuch geführt. Ein einfache Kladde in das ich gepresste Blumen, Fotos oder die Eintrittskarte vom Schwimmbad klebte. Kleine Gedichte und Tageseinträge rundeten das ganze ab. Meine Eltern hatten nie Geld um mit mir in Urlaub zu fahren. Das war normal in unserer Straße, unserem Arbeiterviertel. Die einzigen die verreisten, waren die türkischen Familien, mit vollgepackten Autos. Also wirklich vollgepackt. Innen, wie außen. Wenn ich heute erzähle, dass ich mir eine Urlaubsreise nicht leisten kann, werde ich bedauert. Grundschulkinder werden ausgelacht, wenn sie nichts zu erzählen haben. Urlaub zu Hause zählt nicht.
In meiner ersten Urlaubswoche habe ich wie immer Fotos gemacht und mein Wochenrückblick ist ähnlich einer Urlaubstagebuchseite. Im Prinzip sind die Rückblicke aus meiner Sicht immer so etwas ähnliches wie ein Eintrag in ein Tagebuch.
Hier kommt jetzt mein Rückblick auf die erste Woche Urlaub
1. Lesestube
Ich habe das Buch Eruption von Michael Crichton/ James Patterson beendet. Eine Rezension dazu wird es hier auf meinem Blog nicht geben. Du erinnerst dich, es geht um meine Leselust. Dafür habe ich es auf meiner FB-Seite Brittas Lesestube erwähnt, die ich in den kommenden Monaten etwas ausbauen möchte.
2. Klang/Spielstube
Da ich mir das Spiel Niederlande:Spanien angeschaut habe, war ich nicht zur Kirchenchorprobe.
Gespielt habe ich Azul-Der Sommerpavillion und The House of Da Vinci, ein Online Spiel
3. Flimmerkiste
Gerade entdecke ich Pluto-TV für mich. Da läuft sogar „Das Haus am Eaton Place“. Wer ist soooo alt, dass er das noch kennt ? Doch ich schau mir aktuell Unforgettable an.
4. Drinnen und Draußen
Wann immer es wettertechnisch möglich war, war ich mit dem Fahrrad unterwegs.

Am heißesten Tag der Woche haben die Strickfrauen sich im 10 km entfernten Hofstadt getroffen.

An einem anderen Tag habe ich mehrere Termin in verschiedenen kleinen Ortschaften wahrgenommen.

Da mein Cappucchino-Händler vom Markt im Urlaub ist, musste ich neue Beschaffungsmöglichkeiten austesten.
Dies führten mich zu einem Hofladen, in dem mir die Bäuerin erzählte, dass sie seit vielen Jahren Vegetarierin ist und seit kurzem in ihrer Familie, der ein oder andere, sich vegan ernährt. Was zu vielen Diskussionen innerhalb der Familie führt, da anstatt hofeigenen Eier, lieber Nahrungsersatz- , beziehungsweise -ergänzungsmittel verzehrt werden.

Der Pächter dieser Wiese hat Heu gemacht. Leider wurde er vom Regen überrascht, so dass er es nicht ganz so trocken wie gehofft einbringen konnte.
Bis auf den einen Tag mit 31 Grad, gab es wenig Grund länger als nötig, draußen zu sein. Daher habe ich viel in der Wohnung umher gekramt und das ein oder andere Teil entsorgt.
Die erste Urlaubswoche war bewusst mit vielen Terminen bestückt, damit ich ab jetzt in einen langsamen Rythmus fallen kann.
5. Balkongarten
Bei Temperaturen um die 15 Grad macht es keinen Spaß im Balkongarten zu frühstücken. Ausser man ist bereit, sich warm gekleidet niederzulassen. Der Sonnenschirm hatte nur einen Einsatz um Schatten zu werfen. Ansonsten hielt er einige Kästen vom Ertrinken ab.
6. Webfundstücke
Dieser Beitrag ist wie immer verlinkt
7. Was sonst noch so los war
Im Gegensatz zu sonst gabe es diese Woche keinen Freitagsfüller. Dafür gab es den Beitrag 12 von 12 im Juli. In der Spielstube habe ich das Online Spiel Auroral Hills und das Brettspiel Azul- Der Sommerpavillon vorgestellt. Im Hintergrund arbeite ich an zwei Rezensionen und einem Beitrag über die Sommerlesetasche. Auch der Beitrag 12tel Blick im Juni wartet auf seine Veröffentlichung.
Vielen Dank für deinen Besuch
Ein schöner Rückblick ist das, liebe Britta. Die Zeit zuhause mit ganz anderen Augen genießen zu können, das ist etwas Schönes. Viel zu oft hetzen wir in Stadt A und Land B… von unserer direkten Umgebung wissen wir dafür so gut wie gar nichts, wir nehmen sie nur als lästigen Alltag und zusammen mit den Pflichten wahr. Hach… Das Haus am Eaton Place habe ich geliebt, genauso wie die quasi Fortsetzung mit Downton Abbey im oberen Stockwerk. 🙂Genieße deine freie Zeit und irgendwann gibt’s hoffentlich auch ein gemütliches Balkonfrühstück bei dir – wir saßen dieses Jahr auch so gut wie noch nie draußen, der Sommer 2024 macht sich doch sehr rar oder kommt gelegentlich mit voller Wucht, das braucht dann auch keiner.HerzengrüßeAnita
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Downton Abbey liebe ich. Meine freie Zeit geniesse ich sehr. Liebe Grüße
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Liebe Britta, so schön wenn Du Deine Zeit während der Ferien frei einteilen und genießen kannst. Gerade die Touren mit dem Rad empfinde ich als sehr erholsam, selbst wenn sie mich zum Dienst bringen ;o) Tatsächlich ist es hier beinahe zu heiß dafür… Ich schieb mal ein paar Plusgrade zu Dir hoch und wünsche Dir einen schönen Sonntag!
Alles Liebe
Katrin
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Ja, eine gute Idee. Schieb mal was an Wärme rüber. Liebe Grüße und dir auch einen schönen Sonntag
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PS. Ich kaufe noch ein Fugen-S für die Grüße von Herzen. 😉
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❤️
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Das war bislang wirklich ein Wetter-Auf-und-Ab… Mal 31 Grad und dann wieder kramte man nach einem langärmeligen Shirt. Da haben es die Landwirte mit dem Heuen auch nicht wirklich einfach.
Liebe Grüße
Andrea
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Urlaub zu Hause, kann so viel Abwechslung in den Alltag bringen und Orte in der Nähe erkunden und schöne Dinge erleben lassen. Und das alles ohne lästiges packen und im Stau stehen.
L G Pia
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Das stimmt. Man muss nur offen dafür sein. Liebe Grüsse
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Wir sind immer an den Bodensee gefahren. Wir hatten das Glück, dort die Wohnung der Tante nutzen zu können. Die anderen Kinder fanden das nicht ausreichend, Spanien oder so, das war hipp.
Ich finde Urlaub zu Hause schön. Wir haben so viele Möglichkeiten, die wir, wenn wir arbeiten, gar nicht wahr nehmen.
Liebe GrüßeAndrea
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