Wochenrückblick #21-2024 Stadtradeln, Balkongarten und Webfundstücke

Sonntagmorgen und es ist Zeit für den Wochenrückblick. Heute kommt er ganz ohne großen Einleitungstext daher.

Lesestube

Die Eremitin hat mir ein E-paper ABO der Aachener Zeitung geschenkt. Nach einigen Telefonaten mit der Hotline konnte ich ausgiebig stöbern. Passend zum Auslaufen des Urlaubs-Abos der Künstlerin, kann ich nahtlos meiner Lust frönen, Nachrichten zu lesen.

Auch bei den Krautreportern lese ich wieder mit, wenn auch nicht als Abonnentin. Hin- und wieder gibt es freigestellte Texte.

Nachdem er lange auf dem Lesestapel sein Dasein fristete lese ich endlich “ Das Reich der Macht“ von Tom Clancy.

Über einen Newsletter schlägt der Bastei-Lübbe Verlag mir das Buch „Mit zitternden Händen“ vor. Sofort werde ich von dem beklemmenden Gefühl vereinahmt, dass mir der Film auf Netflix vermittelte. Es wird definitiv eine Lektüre für meinen Sommerurlaub.

Netgalley startet am 03.Juni mit einer Lesechallenge und ich habe mir vorgenommen, noch einmal mit zu machen.

Flimmerkiste

In „Catch the Killer“ einem Film den ich bei amazon gestreamt habe, soll es sich um eine Geschichte handeln, die auf Tatsachen beruht.

Eigentlich bin ich der Meinung, dass ich hier bereits über den Film “ Mit zitternden Händen“ gesprochen habe. Angeschaut habe ich ihn mir bei Netflix. Er ließ ein beklemmendes Gefühl zurück. Hier findest du eine Rezension auf der Seite film-rezensionen.

Spiel/Klang

Gespielt habe ich diese Woche auf dem Handy. Das war nicht gut, denn es fällt mir immer sehr schwer mich von solchen Spielen zu lösen. Nach zwei Tagen habe ich die App Block Blast! gelöscht.

Mittwochabend war ich noch einmal bei der Kirchenchorprobe. Manchmal muss man sich auch zu Dingen aufraffen, zu denen man keine Lust hat. Der Spruch “ Die Lust kommt beim Tun“ wirkte leider nicht.

Drinnen und Draussen

Den Fronleichnam-Feiertag habe ich dann auch mit einem untypischen Morgen begonnen. Durch eine Verkettung von Handlungen, die mit der Suche nach einer Malvorlage begannen, endetet der Morgen mit dem stolzen Gefühl in der Brust, mir selber ein schönes Geschenk gemacht zu haben. Mit Selbstdisziplin und körperlicher Kraft habe ich meine Büro-Rumpelkammer umgeräumt. Mein Blick über den Bildschirm ist jetzt nicht mehr in Richtung grüner Wand, sondern zu den Wohnungen gegenüber, wo gerade im Moment die Nachbarin ihre Katze versorgt. Das Fenster zum Hof lässt grüßen.

Abgesehen vom Regen, der Tatsache das ich meine Winterklamotten immer noch in der Diele hängen habe, gab es auch sonnige Momente in der freien Natur. Dann habe ich mein Fahrrad genommen und bin übers Feld gefahren oder mal wieder Wolken fotografiert.

Die Novembertochter hatte diese Woche einige Arzttermine, zu denen ich sie begleitet habe. Jetzt darf das junge Mädel lernen, sich in Geduld zu fassen. Ein Hoch auf die Pubertät, die das jetzt so gar nicht mag.

Gestern startete das Projekt Stadtradeln . Hast du davon schon mal was gehört ? Ich gehöre zum Team Bücherei und steuere einige Kilometer zur Bilanz hinzu. Gestern waren es zu meinem Leidwesen nur zehn Kilometer, das Wetter machte mir einen Strich durch die Rechnung. Zumindestens weiß ich jetzt das mein Weg zur Arbeit 725 Meter lang ist. Damit ist kein Blumenpott zu gewinnen, wie man so schön sagt.

Balkongarten

Lustig war gestern, als ich zu meiner Kaffeebegleiterin sagte, dass ich noch dringend zur Bücherrei muss, meine Tomatenpflanzen abholen. Die liebe Micha aus Aachen hat einen Überschuss an Pflanzen, die sie liebevoll aus eigenen Tomatensamen jedes Jahr zieht. Vorsichtig mit dem Rad transportiert, werden sie heute in die Erde kommen. In diesem Jahr starte ich mit einer Pflanze den Versuch auf den vorderen Balkon , der zwar deutlich mehr Sonne hat, aber dafür weniger Wind und Regen geschützt. Zu diesem Balkon gabe es am Dienstag bei Instagram ein Update von mir.

Webfundstücke

Bei Instagram bin ich auf The Offline Club aus den Niederlanden gestoßen. Offline sein ist bei mir ein tägliches Thema. An manchen Tagen gelingt es mir gut, an anderen etwas weniger.

Vorsicht !!! Es handelt sich bei diesen Reels um WERBUNG. Nicht das du unvorbereitet bist. Bine Brändle´s Ankündigung das es bald ein neues Download von Malvorlagen zum Thema Wichteltüre geben wird, hat übrigens die Umräumaktion ausgelöst. Denn ursprünglich wurde ich von einem Schmetterlings Reel inspiriert .

Katrin Hilger schreibt auf ihrem Reiseblog über Wassersparen an der Algarve.

Bei wippsteerts findest du einen Blogbeitrag über den Maulwurf und im Zusammenhang damit, das Projekt Milchtütendruck. Davon hatte ich bisher noch nie etwas gehört. Die Idee Tetra-Pack zu bedrucken und damit „Müll“ in Kunst zu verwandeln, gefällt mir.

Was sonst so los war

Das schönste an der Woche war, dass es eine kurze Arbeitswoche war. Sehr entspannend. Jetzt sind es nur noch fünf Wochen bis zum Urlaub. Das ist sehr überschaubar.

Natürlich sind auch andere schöne Dinge passiert, über die ich hier aber nicht schreiben möchte, weil sie einfach privat bleiben sollen.

Im Wohnort der Löwentochter und des Märchenprinzes war gestern Vogelschuss. Zwischen Kaffee und Kuchen, sowie Bier und Kaltgetränken entstand ein Diskussion wer Mitglied in einer „Frauengemeinschaft“ oder in einem „Schützenverein“ werden kann. Die Menschen, die das diskutierten waren zwischen 25 und 30 Jahre alt. Wer die Frage aufgeworfen hat, kannst du dir denken. Grins. Es gibt schon sehr große Unterschieden in den Schützenvereinen in den sieben Stadtteilen. In einem Verein ist es erst seid ein paar Jahren möglich als Frau aufgenommen zu werden, während es in einem anderen Verein überhaupt keine Rolle spielt, sondern nur der Mensch zählt. Ganz ohne große Diskussion. Für mich war es auf jeden Fall interessant zu sehen, wie die Menschen dazu standen, da ich mich nicht in meinem täglichen Kosmos befand.

Fazit: An diesem Tag gab es wichtigere Dinge als Gendern oder welches Geschlecht ist mein Gegenüber. Alle waren letztendlich abgenervt. Selbst die, die es betraf.

Tatsächlich war das Thema Europawahl und was wird aus unserem Land, unserer Region, unserer Stadt das vorherrschende Thema.

Vielen Dank für deinen Besuch.

Dieser Beitrag:

Samstagsplausch

Fräulein Ordnung

Sonntags Top 7

Sonntagsschätzchen

„We are all water in different containers.“

Yoko Ono, japanisch-amerikanische Künstlerin, geb. 1933

Quelle: www.frauenkultur-leipzig.de

6 Gedanken zu „Wochenrückblick #21-2024 Stadtradeln, Balkongarten und Webfundstücke

  1. 😅 ich mag es sehr, dass Du Tomatenpflanzen aus der Bücherei holst 🍅 liebe Britta.
    Ein toller Blick aus dem Fenster zum Hof und somit wohl eine erfolgreiche Räumerei…
    Hab einen gemütlichen Sonntag und liebe Grüße von Katrin, die lieber nicht die Wochen bis zum nächsten Urlaub zählt 🥴

    Gefällt 1 Person

    1. Danke für die lieben Worte. Ja, was freie Zeit beziehungsweise Urlaub angeht, bin ich durch meinen Arbeitsplatz schon priviligiert. In den Sommerferien muss ich nicht betreuen, erst in den Herbstferien wieder. Es wird eine lange, freie Zeit. Ich hoffe auf Radfahrwetter, damit ich noch weiter über den Tellerrand schauen kann.
      Liebe Grüße

      Like

  2. Erst einmal Dankeschön , dass Du Maulwurf und Tetra-Pack Artikel so gut fandest, dass Du sie geteilt hast ☺️

    Deine Umräum Aktion finde ich super! Sieht sehr gut aus und ist hoffentlich nicht zu ablenkend, wenn man eigentlich arbeiten will und statt dessen zum Fenster rausschaut 😊

    Deiner Tochter weiterhin gute Besserung und Dir viel Kraft. Und mögen die Tomaten aus der Bücherei gedeihen.

    Liebe Sonntagsgrüsse

    nina

    Like

    1. Von den Tomaten werde ich berichten und die Ablenkung kann durch einen Vorhang vermindert werden. Dann sehe ich aber nicht die bepflanzten Balkonkästen der Nachbarin. Grins. Und die Katze nicht.

      Gefällt 1 Person

  3. Bei der Aktion „Stadtradeln“ habe ich auch bei uns letztes Jahr im August das 1. Mal mitgemacht. Anfangs war ich noch ganz gut, mit meinen 3,5 km bis auf Arbeit aber auch nicht so der Brüller. Und dann kamen die richtigen Radler… die haben dann für uns in der Gruppe richtig viele Kilometer gesammelt, aber ich wanderte relativ ins Mittelfeld. Für die Gruppe gut, für einen selber etwas enttäuschend und das obwohl man aufgrund dessen zu extra Kilometern auf dem Fahrrad motiviert wird. Man fährt so viel Fahrrad wie vorher noch nie *hihi*

    Like

    1. Ich habe letzten Winter zum ersten Mal beim Frostpendeln mitgemacht. Die beiden Radfahrerinnen die ebenfalls in meinem Team waren, fahren jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit. Im Gegensatz zu meinen siebenhundert Metern Arbeitsweg, kommt eine der beiden täglich locker auf 40 km. Da musste ich auch aufpassen, nicht gefrustet aufzugeben. Beim jetzigen Stadtradeln bin ich in einer ähnlich starken Gruppe, doch jetzt radel ich selber mehr, weil ich ein Ziel vor Augen habe. Ich bin gespannt, mit wie vielen Kilometern ich am Ende zum Endergebnis beitragen kann.

      Like

Kommentare sind geschlossen.