Die Entscheidung ist gefallen, vielmehr die Entscheidungen. Ich werde öffentlich über die Durchführung der reduzierten Handynutzung schreiben. Aber es gibt etwas, dass ich im stillen „fasten“ werde, über das ich auch nicht schreiben werde.
Die Vorstellung ab morgen mein Handy weniger zu nutzen, stellt mich gerade vor eine echte Herausforderung. Die einen machen einen kalten Entzug, die anderen nähern sich schrittweise an ihr Thema. Meine erste Überlegung war, meine Leser über Instagram auf dem Laufenden zu halten. Aber halt, dann müsste ich es tatsächlich das Handy nutzen. Denn über den PC habe ich bisher keine Lösung gefunden. Ich möchte jetzt aber keine großen Pläne machen oder diese Kommunizieren. Ich denke, ich werde auf die ein oder andere Weise ein offline Tagebuch führen und zu einem bestimmten Zeitpunkt darüber schreiben. Das Wann und das Wie lasse ich heute offen.
Warum überhaupt Handy fasten ?
Ja, warum mache ich es mir so schwer ? Vielleicht weil ich zu denen gehöre die sagen , früher war alles besser, da hingen die ( wer ist das konkret) nicht immer am Handy. Und dann bin ich es , die es unzähligen Male am Tag in die Hand nehme. Wo beginnt die Abhängigkeit und wo endet die Nützlichkeit. Dieser Frage möchte ich in meinem Alltag nachgehen.
Und noch einmal das Hungertuch
Das Hungertuch wird immer über zwei Jahre genutzt, gezeigt oder wie du es nennen magst. Also hier noch mal ein Foto und das Thema:
Was ist uns heilig ?

Misereor veröffentlichte eine Publikation über die Hüngertücher von 1976 bis 2019. Einige sprechen mich überhaupt nicht an, andere wiederum springen mir ins Auge.
Vor einem Jahr habe ich über das aktuelle Tuch und „Was mir heilig ist“ geschrieben. Als ich das Bild eben in diesem Beitrag einfügte, stellte ich fest, dass sich meine Ansicht zum Thema ein wenig verändert hat.
Fastenaktionen
Das diesjährige Thema der Fastenaktion “ Interessiert mich nicht die Bohne“ hatte ich vor ein paar Tagen vorgestellt beziehungsweise verlinkt. Heute denke ich über diesen Satz als erstes, dass er absolute Gleichgültigkeit beiinhaltet. Vielleicht beschäfigte ich mich doch mal mit dem Thema.
Im Netz ist mir noch die Aktion „Jammer fasten“ begegnet. In meinem Bekanntenkreis verzichten einige Menschen bewußt auf Zucker beziehungsweise Süssigkeiten.
Und dann gibt es Menschen, die interessiert die Fastenzeit nicht die Bohne. Jeder so wie er mag.
Somit starte ich nun in ein Abenteuer ohne zu wissen wohin es mich führt.
Ich wäre tatsächlich nicht mehr auf Instagram und Facebook zu finden, „müsste“ ich dort nicht meine Rezensionen veröffentlichen. Mein Insta-Account enthält so gar nichts privates, mein Facebook-Account wird seit langem nicht bedient, dort poste ich nur auf der Blog-Seite meine Rezensionen. Fertig ist die Laube.
Social Media sind die größten Zeiträuber, die es gibt. Mal eben nur schnell reinschauen …. schwupps ist eine Stunde (oder mehr) an einem vorübergezogen, so ganz ohne (Lebens-)Inhalt.
Und ich gehöre tatsächlich zu den Menschen, die es als respektlos empfinden, wenn jemand permanent auf sein Handy schaut um Nachrichten zu checken, während man gemeinsam am gleichen Tisch sitzt, weil das Desinteresse den Menschen gegenüber signalisiert, mit denen man sich umgibt, während die virtuellen Menschen am Handy scheinbar viel wichtiger sind.
2022 hatte ich monatelang kein Internet zu Hause – abgesehen davon, dass ich meinen Blog nicht bedienen konnte und kein Netflix hatte (hahaha) fand ich die erzwungene Auszeit gar nicht schlecht. Man besinnt sich mal wieder auf sich selbst.
Ich wünsche Dir eine gute Zeit und ich glaube, dass es gar nicht so schlecht werden wird, wie Du vielleicht jetzt denkst.
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Ich bin gespannt, wie du das Handyfasten empfindest. Ich starte mit einigen Tagen Verspätung in die Fastenzeit. LG Starky
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