Montagsstarter 11/2026 – unter anderem mit Gedanken über meine veränderte Arbeitseinstellung

Habe ich eine Work-Life-Balance?

Der Montag beginnt oft mit einer scheinbar harmlosen Frage: „Wie war dein Wochenende?“ Früher hätte ich darauf vielleicht geantwortet – und im selben Atemzug schon wieder über Arbeit nachgedacht. Heute ist das anders. Meine Wochenenden gehören mir. Sie sind frei von beruflichen Verpflichtungen und nur selten schleichen sich Gedanken an die Arbeit in Gespräche oder in meinen Kopf.

Kopf frei – das war nicht immer so

Doch bis ich an diesem Punkt angekommen bin, hat es einiges an Übung gebraucht. Es gab eine Zeit, in der mir das Abschalten schwerfiel. Der Arbeitstag endete zwar offiziell, aber mein Kopf arbeitete weiter – oft bis tief in die Nacht. Verantwortung zu übernehmen war für mich selbstverständlich, und häufig schien die Zeit nicht auszureichen für all die Anforderungen. Gut für den Arbeitgeber, weniger gut für mich.

Irgendwann begann ich jedoch genauer hinzuschauen. Ich bemerkte, dass viele meiner Kollegen ganz anders mit ihrer Arbeit umgingen. Das brachte mich zu einer entscheidenden Frage: Warum mache ich das eigentlich so? Was habe ich davon, meine Energie ständig für etwas einzusetzen, das mir selbst kaum etwas zurückgibt?

Eigene Bedürfnisse ernst nehmen

Dieser Gedanke wurde zu meinem Wendepunkt. Gespräche mit meiner älteren Tochter, die Ereignisse rund um mein jüngstes Kind im Jahr 2025 und nicht zuletzt die eigene Lebenserfahrung haben mich dazu gebracht, meinen Weg zu überdenken. Im Sommer – ausgelöst durch das rücksichtslose Verhalten einer Kollegin – stand schließlich mein persönliches Stoppschild. Ich habe beruflich eine klare Kehrtwende gemacht.

Heute geht es mir sehr gut damit. Ich habe gelernt, meine eigenen Bedürfnisse wichtiger zu nehmen und meine Energie bewusster einzusetzen. Vielleicht ist genau das eine der wertvollsten Lektionen, die mir die jüngeren Menschen um mich herum beigebracht haben.

Mit diesem Gedanken starte ich in den neuen Montag – und lade die wie immer ein, gemeinsam in die Woche zu beginnen.

Antetanni hat auch am heutigen Montag wieder neue Satzfragmente für uns.

Ein kleines bisschen mehr Zeit würde ich gerne mit meinen Söhnen verbringen. Das ist jedoch aus Gründen nicht möglich.

Auch heute gibt es sicher wieder Zeit zum Innehalten. Das ist mir mittlerweile so wichtig, dass es ein fester Bestandteil meines Tagesablaufes geworden ist.

❸ Die Blüten der Narzissen leuchteten heute Morgen so herrlich, dass ich sie fotografieren musste.

Schade, dass das Wochenende wieder vorbei ist. Doch soweit mir bekannt ist, wartet am Ende der Woche ein neues auf uns.

Ich habe noch immer den Adventskranz in einer Ecke stehen. Aber ich bin nicht die einzige. Wenn man abends spazieren geht, sie man in der ein oder anderen Wohnung oder an einem Fenster ähnliches.

Wie praktisch, dass meine Arbeitsstätte zu Fuß zu erreichen ist. Die Spritpreise betreffen mich nur auf indirektem Weg. Wenn ich mir jetzt auch noch Gedanken machen müsste, dass ich mir den Sprit für Fahrt zur Arbeit nicht leisten kann – unvorstellbar. Aber der März hat es einfach in sich.

Im Kalender steht diese Woche ein Vortrag bei der VHS mit dem nicht ganz leichten Thema “ Die Polizei und der Holocaust: Teil 1 „Vernichtungsvorgänge abgewickelt. Ich habe außerdem den Besuch der Mitgliederversammlung der Partei eingeplant und dann freue ich mich auf Abende ohne Verpflichtungen mit viel Zeit zum Lesen.

2 Gedanken zu „Montagsstarter 11/2026 – unter anderem mit Gedanken über meine veränderte Arbeitseinstellung

  1. Die Narzissen in all ihrer Vielfalt sind ein toller Anblick in diesen Tagen, ich habe auch welche fotografiert diese Woche. ♥ Meine Woche war (auch) vollgepackt, ich komme heute erst dazu, mich durch die Blogkommentare und Beiträge zu lesen und das, wo schon wieder das nächste Woche da ist. Halleluja. 🙂
    Hab ein feines Wochenende, liebe Grüße
    Anita

    1. Hallo Anita,
      das Wetter lädt zum Zuhause bleiben ein.
      Du weißt ich höre auf den Experten – grins.
      Neben ihm auf dem Sofa liegend werde ich am
      Nachmittag auch durch die Blogs, Mails und Kommentare
      spazieren.
      Liebe Grüße,
      Britta

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