Wochenrückblick 07/26 – Eine ruhige Februarwoche

Der Wochenrückblick hat nun ein eigenes Logo bekommen. Wie gefällt es dir?

Nachdem meine Mitbewohnerin gestern Abend zum ersten Mal mit ihrer großen Schwester die (Karnevals-)Piste unsicher machte, kehrte hier ungewohnte Ruhe ein – genau die richtige Stimmung, um den neuen Wochenrückblick vorzubereiten.

Zuvor war allerdings noch einmal Die Familie eingeflogen: Die Bäckermeisterin und ich nutzten die Zeit  über die bevorstehende Geburt im Mai zu sprechen, während der Bruder sein Versprechen einlöste und dem Teenagerzimmer mit dem Schlagbohrer zu Leibe rückte. Schließlich musste dringend das neu erworbene Makramee-Hängegedöns angebracht werden – der Teenager entdeckt nämlich gerade seinen grünen Daumen. Woher sie das wohl hat?

Was darüber hinaus in dieser Woche los war, liest du jetzt im Rückblick.

Samstag, 08.02.26

Sonnig und unspektakulär

Ein richtig sonniger, ruhiger Samstag. Während ich mich in der Küche mit glutenfreien Röstzwiebeln beschäftige, ist die Mitbewohnerin mit Herrn Bretone unterwegs. Er liebt es, an der Schleppleine durch den Sand zu sprinten.

Auf Fotos sieht das später nach Freilauf aus. Ist es natürlich nicht. Nach sechs Jahren wissen wir: Der Rückruf funktioniert – außer draußen in „freier Wildbahn“. Wir haben es ausprobiert. Es bleibt bei der sicheren Variante.

Für mein Fotoprojekt zum 12. Februar hat die Mitbewohnerin spontan ein Bild für mich gemacht. Manchmal entstehen die besten Aufnahmen ohne große Planung.

Sonntag, 08.02.26

Sofa-Tag

Ich bin alt genug, um „Ein Sonntag im Bett“ von Wencke Myhre zu kennen.
Bei mir wurde es ein Sonntag auf dem Sofa.

Bettzeug ins Wohnzimmer verlagert, minimale Wege, nur unterbrochen von Küche und Hunderunden. Draußen schien die Sonne, aber ich war einfach nur müde. Also Serien, Lesen, zwischendurch Schlaf.

Unter anderem lief Sullivan’s Crossing. Keine große Analyse – einfach anschauen.

Montag, 09.02.26

Der Montagsstarter ging heute später raus. Aber nicht, weil ich nicht aus dem Bett kam – lach. Der Tag war einfach voll gepackt mit Terminen und Arbeit.

Spielgedanken

Im Newsletter von asmodee wurde mir das Spiel „Dewan“ vorgeschlagen und da es in der Boardgamearena spielbar ist, habe ich es ausprobiert.

Dewan ist ein strategisches Familienspiel für 2-4 Spieler ab 10 Jahren. Im Laufe der Woche konnte ich auch Die Aachenerin für dieses Spiel begeistern und wir haben bereits online gegeneinander gespielt. Trotzdem hätte ich das Spiel gern einmal als echtes Brettspiel vor mir liegen. Als Spielsammlerin gehört so etwas einfach ins Regal.

Dienstag, 10.02.26

Blogpflege

Über meine Kooperation mit lumigreen habe ich ausführlich berichtet. Danach habe ich die Gelegenheit genutzt, endlich meine „Über mich“-Seite zu überarbeiten. Sie war nicht falsch, aber in die Jahre gekommen. Jetzt passt sie wieder besser zu mir.

Puzzlepläne und Glasbruch

Eine Puzzlemappe ist eingezogen. 1000-Teile-Puzzles passen problemlos hinein.

Der Plan: einen Bilderrahmen leeren und die fertigen Puzzles aus 2025 aufhängen. Beim Zusammenbau sprang allerdings das Glas. Jetzt brauche ich einen neuen Rahmen in 50 x 70 cm. Nicht dramatisch, aber irgendwie typisch.

Eiskunstlauf-Abend

Spannend war das Kurzprogramm der Männer im Eiskunstlauf. Es wurde spät.

Viele gingen wohl davon aus, dass Ilia Malinin nach seiner heutigen Vorstellung die Kür souverän gewinnt und olympisches Gold holt. Doch Sport bleibt unberechenbar. Genau das macht es interessant. Letztendlich kam am Freitag dann alles anders.

Mittwoch, 11.02.26

Neugier siegt

Während Die Freundin aus Vietnam zurück ist, reist Eugen mit seinem Blog „Notizen von unterwegs“ durch Deutschland. Sein Video trägt den Titel „Kaputtes Deutschland“.

Ich war erst skeptisch und erwartete viel Gejammer. Die Neugier war stärker. Teil 1 – „Meine Reise durch ein verunsichertes Land“ – startet auf Rügen.Und ja, ich werde ihn auch auf dieser Reise begleiten.

Musikpause

Zur Chorprobe bin ich nicht gegangen. Musik kommt diese Woche insgesamt etwas zu kurz. Das fällt mir auf, ohne dass ich es bewusst geplant hätte.

Donnerstag, 12.02.26

Altweiber ohne mich

Donnerstag – Altweiber im Rheinland. Rathausstürmung. Party auf dem Zelt. Ich bin raus. Ich sage nur Augen auf bei der Berufswahl.

Heute muss ich bis 15.15 Uhr arbeiten, anschließend braucht man nicht mehr irgendwo hinzugehen. Auf dem Zelt ist der Alkoholspiegel hoch, da bin ich zu nüchtern für um diese Zeit. Ansonsten ist in unserer Stadt nix los.

Bob der Baumeister hatte auch einen Akkuschrauber und Hörschutz dabei

Zuerst ein bisschen feiern mit den Kindern und dann ging es nach Hause. Nach der Hunderunde hieß es entspannen, mit dem Hund gehen und dann Olympia .

Olympia? Eigentlich nicht.

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

Mit Olympia wollte ich nichts zu tun haben – außer dass ich jeden Abend vor dem Fernseher sitze. Eisschnelllauf. Paarlauf. Männereinzel. Die Eremitin hat mich eindeutig angesteckt.

12 von 12

Mein Plan ist aufgegangen: Vom 01. bis zum 12. jeden Tag ein Foto zum Monatsthema. „12 von 12“ ist online. Solche kleinen Projekte mag ich, weil sie Struktur geben.

Freitag, 13.02.26

Gedanken zu Naturschutz

Im Freitagsfüller habe ich mir Gedanken über mein zukünftiges Engagement im Bereich Naturschutz gemacht. Anlass war unter anderem eine notwendige Baumfällung durch die Stadt.

Bäume liegen mir am Herzen, besonders ältere Stadtbäume. Von einigen musste ich mich in den letzten Jahren verabschieden. Während gefühlt immer mehr verschwindet und Stadtbegrünung kein großes Thema ist, frage ich mich, was ich konkret tun kann – ohne zur dauererhobenen Zeigefinger-Person zu werden.

Ein paar Überlegungen dazu habe ich im Beitrag festgehalten.

Buchpost

Ein neues Buch ist eingezogen: „Das falsche Versprechen“ von Alexander Hartung. Gewonnen bei einer Leserunde auf Lovelybooks.

„Geflattert“ ist es allerdings nicht – DHL hat es sehr entschlossen in den Briefkasten gequetscht.

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