Samstagmorgen.
Ich bin zu früh im Café und warte auf die Samstagsfrauen. Die Woche ist vorbeigegangen, fast unbemerkt, wie das eben manchmal passiert. Und doch fühlt sich der Januar selbst zäh und schwer an, als wolle er einfach nicht in die Gänge kommen.
Es war eine ganz normale Woche. Keine Katastrophe, kein Drama – und allein das ist eigentlich schon die beste Nachricht dieser Tage.
Gestern Abend habe ich mir bewusst Zeit genommen und bin durch die sozialen Medien gestreift. Und wieder blieb dieses Gefühl zurück:
Was ist nur los in der Welt?
Heute Morgen dann noch eine Nachricht, bei der ich mich ernsthaft frage, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, diese Partei zu wählen. Aber dazu nächste Woche mehr – erst einmal will ich mir das Wahlprogramm selbst anschauen.
Samstag, 24.01.26
Durch TikTok ist mir die Serie High Potential auf Disney+ aufgefallen. Eine alleinerziehende Mutter mit besonderen kriminalistischen Fähigkeiten spielt die Hauptrolle.
In der Leseprobe von „Die weiße Nacht“ begegnet mir ein Zitat von Hannah Arendt. Damit ist klar, welche Frau ich als nächstes porträtierte. Hannah Arendt
Das Geschichtenerzählen enthüllt den Sinn, ohne den Fehler zu begehen, ihn zu benennen.
Hannah Arendt
Sonntag, 25.01.26
Während meiner sonntäglichen Blogreise besuchte ich heute Manuela Mondhorst Artblog. Besonders angesprochen hat mich die Kategorie: Monatsportrait. Hier begegnete ich der Künstlerin Linda Doppenberg und folge ihr nun auf Instagram.
Weiter mit der Kunst ging es dann bei meinem Besuch des Blogs warumichradfahre . Es geht um Street-Art und ich befürchte, ich werde jetzt noch häufiger anhalten um zu fotografieren.
Gespielt habe ich heute mit Der Würfelkönigin und Der Aachenerin. Und dadurch endlich richtig verstanden „Mischwald“. Wir wollen uns, sofern unsere Kalender es zulassen, jetzt regelmäßig zum Spielen treffen.

Montag, 26.01.26
Der Montagsstarter kann nur tagesaktuell geschrieben werden, aber mein Beitrag über eine weitere Frau steht schon in den Startlöchern: Amelie Moser. Er erscheint am Sonntag. Sie hat das erste alkoholfreie Restaurant in der Schweiz eröffnet. Ich ging auf die Suche nach Nachahmern.
Ursprünglich wollte ich mit der Kinofreundin ins Kino gehen, aber es kam uns etwas dazwischen. Daher habe ich den Abend Serien schauend auf dem Sofa verbracht.
Dienstag, 27.01.26
Neben einer gemütlichen Kaffeestunde mit der Schwiegertochter am Nachmittag stand ein ganz normaler Dienstag an. Meine Mitbewohnerin besuchte derweil ihre Schwester und bespaßte unter anderem Oskar und Carlo, meine Enkelhunde. So waren die Frauen der Familie alle beschäftigt.
Geschäftig ging es auch in Schule zu. Im Rheinland steht der Karneval vor der Türe, Kinder müssen trotzdem betreut werden, sodass einiges Organisatorisches auf dem Plan stand.
Mittwoch, 28.01.26
Im Beitrag „Cover Wednesday “ erwähnte ich es bereits, ich habe mir ein Buch bestellt. Der letzte Buchkauf liegt tatsächlich schon 1,5 Jahre zurück. Ein Gutschein hat mir die Entscheidung leichter gemacht. Bücher kaufen zu können empfinde ich als Luxus, darum sind es immer wieder Glücksmomente.
Mit dem „Goldkehlchen“ und den anderen Sängern das „Hallelujah“ von Pachebel zu singen, ist so schön. Am Abend bin ich mit einem Ohrwurm nach Hause geradelt.
Donnerstag, 29.01.26
Die ersten Aufnahmen für das Fotoprojekt im Februar passen auch zum Thema „Weißer Januar“. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich sie zweimal nutzen soll.

Die Glücksmomente im Januar sind nun auch online.
Freitag, 30.01.26
Durch Barbara und den Freitagsfüller wurde ich auf diesen Artikel aufmerksam. „Unkontaktierte Völker„
„In vielen Ländern wird die Existenz dieser Gruppen geleugnet, um Landraub zu rechtfertigen. Politiker*innen behaupten, ‚dort lebt niemand‘, um Bergbau, Abholzung oder Infrastrukturprojekte zu ermöglichen“
Der Tag begann neblig, ging dann in einen sonnigen Vormittag über, um am späten Nachmittag wieder uselig zu werden .


Beruflich durfte ich wieder Kindern mit Kindern Gesellschaftsspiele spielen. Heute war es Junior Pharao, dass ich einem 4.Klässler erklärte. Nächste Woche nehme ich mal die Erwachsenen Edition aus meinem Spielschrank mit.

Am Abend habe ich mich für eine Fahrradrunde in den Sattel geschwungen. Ich bin aber nicht weit gekommen. Letztendlich kehrte ich bei der Aachenerin ein und was wir gemacht haben, kannst du dir sicher denken.
Genau gespielt und Kaffee getrunken.
Privat ist noch einiges mehr los gewesen, aber nichts, was ich hier niederschreiben möchte. Weltweit ist mein Algorithmus der sozialen Medien entweder im Iran oder in Amerika unterwegs. Ich muss das erst einmal für mich sortieren.
Das war es für diese Woche. Vielen Dank für deinen Besuch.