Die Hoffnung nicht verlieren. Nicht aufgeben in meinem Engagement für die Natur. Das sind Themen, die mich in dieser Woche so sehr beschäftigen.
In meinem nahen Umfeld wird gerodet, geschnitten, gefräst. Alle blühenden Büsche raus. Rasensamen rein. Die Tierwelt zieht sich mehr und mehr zurück.
Es macht mich so unsagbar müde und traurig. Den Menschen ist es egal. Ich werde belächelt, weil ich mich aufrege.
Vor neunzehn Jahren gab es hier rundherum eine Heckenlandschaft. Bäume, die Schatten spendeten. Einige Bäume stehen noch, die Hecken sind weg, überall Rasen, der an Juni braun und verbrannt ist, weil er kurz gehalten wird . Singvögel verirren sich nur selten auf den Balkon. Eichelhäher und Specht sind weg.
Es macht mich traurig, permanent gegen eine Mauer der Gleichgültigkeit zu laufen. Mittlerweile denke ich selber darüber nach, nichts mehr zu tun. Warum meinen Balkon insektenfreundlich , tierfreundlich bepflanzen. Es gibt rundherum nichts für diese Tiere. Kein Busch, in dem sie ein Nest bauen können. Sie sich verstecken können. Schutz vor Regen, Sonne oder Wind finden können.
Warum also weiter machen?
Wie gewohnt mache ich mit dem Freitagsfüller weiter. Dank Barbara gibt es neue Inspirationen.
1. Mein Tag startet wie immer um 5.00 Uhr morgens.
2. Jetzt habe ich meine Lieblingspullover so lange getragen, dass er auseinander fällt.
3. Wie weit sollte man gehen, wenn man merkt, dass ein Mensch permanent die eigenen Grenzen überschreitet? Komplette Abkopplung sämtlicher Vernetzungspunkte ?
4. Das Bastelbüro muss ich dringend gründlich putzen.
5. Ich bewundere Menschen, die augenscheinlich unbeirrbar ihren Weg gehen .
6. Aktuell könnte ich stundenlang in der Gegend herumstehen und die Wildvögel beobachten .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Essen gehen mit netten Menschen , morgen habe ich geplant, das Grab meiner Eltern zu besuchen und Sonntag möchte ich ungeplant in den Tag hinein leben.