Freitagmorgen.
Sowohl drinnen, wie draußen ist noch alles still, denn es ist erst kurz nach vier. Mein Körper ist noch müde, doch schlafen geht auch nicht mehr. Ich wälze mich noch ein paar mal hin und her, lasse die letzten Tage an mir vorüberziehen.
Mein Fazit: Es war zu viel los, mir fehlte die Ruhe, um mich zu generieren, mich zu erholen. Mein Dienstplan hat sich verändert und eigentlich müsste Zeit sein, für genau das. Doch die Stunden nach der Arbeitszeit sind gefüllt mit dem alltäglichem. Kochen, Einkaufen, Wäsche, Papierkram. Keine besonderen Termine. Einfach nur der Alltag, der mich in dieser Woche ermüdet.
Mein Kopf ist voller Ideen und Pläne sowohl privat als auch beruflich. Das ist bei mir oftmals nicht zu trennen. Manchmal fällt es mir schwer, mein Denken abzustellen. Einzig bei der Morgenmeditation ist sozusagen „Ruhe ums Haus“.
Ich nehme die Tatsache einfach so hin. Rückwirkend ist daran nämlich nichts zu ändern. Doch heute mache ich es anders. Mein Rhythmus bestimmt meinen Alltag. Im Job habe ich das schon richtig gut raus. Doch in den anderen Zeiten lasse ich mich „gerne“ treiben. Vom Terminkalender, meinen persönlichen Ansprüchen an mich, den zahlreichen Apps und den Menschen, mit denen ich meine Zeit verbringen.
Heute ist Vollmond. Eigentlich gestern Nacht um 23.56 Uhr oder so. Doch ich habe Frau Luna heute Morgen gesehen, als sie in mein Wohnzimmer schien. Der Tag des Vollmondes ist für mich immer ein besonderer Tag. Ein Tag zum Innehalten. Meditieren, Karten legen, Räuchern. Mich ausrichten für die nächsten vier Wochen. Genauso, wie ich es heute Morgen in den ersten Minuten meine Wachseins gespürt habe.
Ich wünsche dir einen Freitag, der dich nicht ermüdet, durch seine Schwere. Momente des Glücks und Innehaltens.
Mit dem Freitagsfüller, den Barbara vom Blog scrapimpulse initiiert hat, starte ich in den Bloggertag.

1. Der Blick aus dem Fenster, hier von meinem Schreibtisch aus, zeigt mir, die dunkle Straße mit der Straßenbeleuchtung. Ein erster Bus des Tages macht sich auf den Weg nach Aachen. Der Himmel ist dunkel, die Fenster der Nachbarwohnungen auch.
2. Ist ein Herz aus Gold erstrebenswert?
Gold wiegt schwer, aber ist auch wertvoll. Wenn ich sagen müsste, wer in meinem Umfeld ein Herz aus Gold hat, dann fällt mir dieser Mensch ein. Noch nie habe ich sie schlecht gelaunt erlebt. Denn schlechte Laune macht sie mit sich selber aus. Sie ist immer für andere da, fordert es aber nicht für sich selber ein. Obwohl sie es verdient hat. Als Mutter von vier großen Jungs, als Schwester, Tochter und Ehefrau ist sie der Mittelpunkt ihres Clans. Umsorgt diese, ohne sich selber dabei zu verlieren. Als Freundin ist sie mir in den letzten Jahren sehr ans Herz gewachsen. Ich möchte sie nicht mehr missen.
3. Langsam könnte es Frühling werden. Doch der Wetterbericht zeigt Winterwetter, was im Februar auch völlig okay ist. Trotzdem hatte ich diese Woche so eine große Sehnsucht nach Sonne und Wärme.
4. Dass mir die Arbeit mit den Kindern und für die Kinder wieder Freude machen kann, damit habe ich vor einem Jahr nicht gerechnet.
5. Der Druck von der Gesellschaft, das „was man tun muss oder darf“ wird mir mit jedem Lebensjahr gleichgültiger. Der Druck, der mich belastet, ist der, den ich mir selber mache.
6. Dass die Würfelkönigin gestern spontan Zeit hatte, mich und mein Kind zu einem Termin zu fahren, war absolut super.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein ruhiges Abendessen mit der Novembertochter, morgen habe ich geplant, zur Eröffnung der Saatgutbibliothek zu radeln und Sonntag möchte ich Dinge tun, die mir guttun und freue mich auf den Besuch des Sohnes mit seiner Verlobten! Langsam wird es ernst, denn im Sommer wird geheiratet.
Vielen Dank für deinen Besuch.

Quelle: wunderweib