Über eine Saatgutbibliothek, Spielfreude mit Kindern und einer Frau die mir imponiert hat

Eines vorweg: WordPress treibt mich mit seinem neuen Design wirklich auf die Palme. Vor Kurzem wurde schon das Menü für die Statistiken umgestellt, und jetzt auch noch das für die Beiträge. Alles wirkt plötzlich unübersichtlich und – ehrlich gesagt – ziemlich frustrierend. Der Spaß am Bloggen geht dabei leider ein Stück weit verloren. Zumindest gibt es einen kleinen Trost: Auf meinem Handy läuft noch die alte Version, die mir deutlich besser gefällt.

Abgesehen davon war es diese Woche recht ruhig auf dem Blog. Aber wie ich immer so schön sage: Das Leben hat seine eigenen Pläne – und die halten uns manchmal einfach woanders auf Trab.

Lesestube

Meine aktuelle Lektüre ist immer noch Kohle, Stahl und Mord .Doch dieses Wochenende bin ich damit durch. Nächste Woche ist also eine Rezension zu erwarten.

Flimmerkiste

Bei Netflix ist die nächste Staffel von „Night Agent“ angelaufen.  Die erste Folge hat mich noch nicht richtig überzeugt. Ansonsten blieb der Fernseher diese Woche aus.

Spielstube

Zuhause habe ich den Fernseher links liegen lassen und meine Zeit stattdessen in der zauberhaften Welt von Palia verbracht. Spannend fand ich auch, dass eine kleine Umfrage bei den Kindern in der Schule ergeben hat: Die meisten sind entweder im Pokémon-Fieber oder tüfteln begeistert mit Robobloq.

In der Schule spielen wir allerdings etwas ganz anderes – Hedbanz! (Falls du es nicht kennst, hier der Link zu Thalia.) Ich habe es tatsächlich zum ersten Mal ausprobiert, und das auch nur, weil ich vorher mal wieder kläglich gegen eine Sechsjährige im Memory unterlegen war. Ja, ich gebe es zu: Kinder haben da echt einen unfairen Vorteil!

Auch bei Hedbanz sind die Kinder klar im Vorteil – kein Wunder, schließlich ist es derzeit ihr absolutes Lieblingsspiel. Die meisten von ihnen kennen inzwischen fast jede Karte auswendig, was sie natürlich zu echten Profis macht.

Wir haben es zu sechst gespielt, und das Beste daran: Selbst nach 30 Minuten hatte niemand auch nur einen Hauch von Langeweile. Es war einfach ein herrliches Durcheinander aus Raten, Lachen und dem ein oder anderen Aha-Moment.

Eine schöne Frau kann nichts entstellen .

Grüne Ecke

Zwei Vorankündigungen habe ich.

Diese hier ist regional. Eine Aktion unserer Stadtbücherei.

Eine Saatgutbibliothek ist eine Initiative, die den kostenlosen oder leihweisen Austausch von Saatgut fördert, ähnlich wie in einer klassischen Bibliothek Bücher ausgeliehen werden. Der Grundgedanke dahinter ist, das Wissen über samenfeste Pflanzen zu bewahren, alte Sorten zu erhalten und die Vielfalt in der Natur zu fördern.

Diese Veranstaltung macht nicht nur online die Runde, sondern hat auch überregional viel Aufmerksamkeit erregt – und das aus gutem Grund. Absolut empfehlenswert, nicht nur für Balkongärtner:

Der Bio-Balkon-Kongress von Birgit

Eine echte Fundgrube für alle, die ihren Balkon in ein kleines grünes Paradies verwandeln möchten!

Ansonsten habe ich auf Insta noch einen Beitrag von Kraut und Bücher geteilt. Spannend dabei: Jemand aus meinem näheren Umfeld, der Lebensräume gestaltet, hat sich davon inspirieren lassen.

Januar – die wichtigsten NICHT-Gartenarbeiten

Das Ganze hängt mit meinem persönlichen Aufreger der Woche zusammen: Mein Unverständnis über die Arbeiten, die der Vermieter in unserer Grünanlage in Auftrag gegeben hat. Klar, ich verstehe, dass Wege und Zugänge freigehalten werden müssen. Aber warum werden Büsche auf einer Wiese, die niemand nutzt, radikal heruntergeschnitten?

Ich habe dazu viele private Nachrichten erhalten und warte noch auf eine Erklärung vom Vermieter. Um den Überblick über die Veränderungen in der Anlage zu behalten, habe ich spontan entschieden, auch dieses Jahr wieder beim 12tel Blick mitzumachen. So bleibt alles im Blick!

Das ist der Blick von der Haustüre in Richtung Sandkasten und ein kleines Stück der Grünanlage. Mehr dazu in meinem Beitrag der 12tel Blick.

Drinnen und Draußen

Hier gibt es heute nur drinnen, denn draußen stand ja schon in der Grünen Ecke.

Am Donnerstag war übrigens der Tag der Handschrift, und ich hatte die Gelegenheit, zwei Hausaufgaben abzufotografieren. Jetzt kommt’s: Es geht hier ausschließlich um die Handschrift, und du darfst raten, welche von einem Jungen und welche von einem Mädchen stammt. Schließlich hält sich ja hartnäckig das Vorurteil, dass Jungs nicht so ordentlich schreiben. Was denkst du – stimmt das Klischee?

Bild A

Bild B

Nach meinem Besuch auf dem Hof der Entspannung habe ich eine neue Seite in oder an mir kennengelernt.

Das Besondere daran: Um diese Seite näher kennenzulernen, führt kein Weg daran vorbei, künftig mehr Zeit in der Natur zu verbringen – ohne Handy, ohne Kamera. Einfach nur ich, die Stille und Herr Bretone. Ein neues Mantra hat sich dabei wie von selbst ergeben, und es begleitet mich seither. Dazu habe ich auch ein inspirierendes YouTube-Video gefunden, das ich gerne teile.

Meine Kollegin wollte unbedingt ein glutenfreies Brot backen. Das ist ihr gelungen. Es schmeckt richtig gut, auch nach zwei Tagen noch. Ein süsses Brot , dass ich gerne nur mit Butter oder aber auch mit Pflaumenkonfitüre verputzt habe.

Webfundstücke

Heute empfehle ich :

Kraut und Bücher der Blog

Umweltfragen der Insta-Account

waseigenes und das vegane Schokomousse, dass ich unbedingt nächste Woche ausprobieren will

wippsteerts und die Heilpflanze des Jahres

Was sonst so los war

Diese Frau war los. Hast du von ihr gehört ? Dann kennst du das Video ja schon. Ansonsten – Hut ab – Ich finde sie mutig .

Ich bedanke mich für deinen Besuch. Bis zum nächsten Mal.