Als ich mich heute an den PC setzte um diesen Blogpost zu schreiben, hatte ich Angesichts der Leere dieser weißen Fläche einen Blackout. Im Prinzip wußte ich überhaupt nicht was ich schreiben soll, vor allem an schönen Momenten, daher habe ich mit Punkt 6 angefangen. Meine Fastenaktion hat viel mehr Auswirkungen auf meinen Alltag, als es in diesem Beitrag aufzuführen gibt. Das ist nur die Spitze des Eisberges. Ich werde schon mit dem Satz begrüßt: „Ach ne, dass kannst du ja nicht wissen, dein Handy ist ja aus.“ Auf jeden Fall ist es nicht das, was ich mir für diese Aktion versprochen habe. Am Donnerstag hatte ich mein Handy zu Hause vergessen, was in einem ganz schönen Chaos endete. Da ich aber keine Musik mehr auf den Ohren habe, fällt mir auch nicht auf, wenn es nicht in der Handtasche ist. Aber es sind erst knapp 1,5 Wochen und daher kann das Positive ja noch kommen. Ich werde es auf jeden Fall durchziehen. Am kommenden Mittwoch werde ich dann auch mal eine Zusammenfassung der beiden Wochen posten.
Doch nun zum Wochenrückblick
1. Lesestube
Keine Empfehlung, keine Rezension. Das Handy ist aus, also auch keine Online-Zeitung.
2.Spielstube
Jede freie Minute, die ich zu Hause erübrigen konnte und die lang genug war um den PC hochzufahren, habe ich im Online Spiel Anno verbracht. ( Das Beitragsbild zeigt die Spieloberfläche. Ich hatte es schon mal gepostet) Da zu Hause niemand zum Spielen ist, habe ich am Tablet noch Azul gespielt.
3.Flimmerkiste
Die läuft um so mehr. Nachrichten, die ich sonst auf dem Handy lese, schaue ich jetzt im Fernsehen. Jeden Abend um 19.00 Uhr die Aktuelle Stunde im WDR, damit ich lokale Infos mitbekomme. ( Wenn meine Kollegin nicht so nett ist und mich auf dem Laufenden hält, denn sie ist weiterhin vernetzt). Ansonsten CNN oder Welt.de
Eine Miniserie bei Netflix : In ewiger Schuld – ein wirklich tolles Ende
Mediathek : Der Staatsanwalt , Annika – eine Serie die mich nicht überzeugt, Erwartung – nach den Romanen von Jussi Adler Olsen
4. Drinnen und Draußen
Draußen:
Die Hunderunden mal größer mal kleiner und auch nicht immer so regelmäßig, da die Novembertochter häufiger geht. Mit dem Rad zum Wochenmarkt, Supermarkt und zur Arbeit. Erste Frühlingsboten gesehen, leider keine Fotos. Wolken angeschaut
.

Drinnen
Auf dem Wochenmarkt gabe es meinen Lieblingscappucchino wieder, also Glückmomente mit Heißgetränk am Fenster. Deko für das Bürofenster gebastelt. Überstunden gekloppt. Kaffee mit der Montagsfreundin und der Freitagsfreundin. Anstatt Chor, Elternabend (dienstlich). Wartezimmerromantik ( das Foto ist ein altes) . Stundenlang Vokabeln geübt und bei Duolingo Übungen am PC gemacht.

5. Webfundstücke
Die üblichen Blogs
Andrea mit dem Samstagsplausch
Denise mit dem Wochenglück
Anita mit den TOP 7
6. Was sonst so los war
Selten beginne ich einen Blogpost am Ende, aber heute ist das so. Das Handy-Fasten hat Auswirkungen auf meinen Alltag. Jemand wollte mich spontan auf einen Kaffee einladen, jemand, den ich schon länger nicht gesprochen habe, der aber meine Festnetznummer nicht kennt. Leider sah ich seinen Anruf erst, als es schon zu spät war.
Der Handwerker, der mir meine Küche renovieren möchte, konnte mich nicht erreichen, weil mein Handy stundenlang ausgeschaltet war und jetzt meldet er sich, wenn er demnächst wieder Termine frei hat.
Mein Hobby bloggen fällt ganz hinten runter, denn sehr oft blogge ich vom Handy aus, alleine wegen der Fotos und der Verlinkungen. Andere Blog besuche ich nämlich zwischendurch. Im Wartezimmer des Arztes, wenn ich darauf warte abgeholt zu werde. In kleinen Nischen des Tages. Da das Gerät jetzt auch nicht mehr neben dem Bett liegt, besuche ich gar keine Blogs.
Gestern habe ich, wie man so schön sagt, das Fasten gebrochen, ein paar Fotos von einem wirklich schönen Regenbogen gemacht und auf Instagram eingestellt. Das sind dann aber auch die einzigen Fotos, die ich heute zum Beitrag, beisteuern kann.

Vielen Dank für Deinen Besuch
oha, das sind nicht ganz so schöne Sachen, die das Handyfasten so mit sich bringt. Ich hoffe es wird besser.
LG starky
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Ja, es ist schon komisch. An der Stelle, an der ich dachte es fehlt mir, fehlt mir gar nichts. Ich kann gut „ohne“. Aber es ist eben auch ein Gebrauchsgegenstand wie mein Fahrrad. Liebe Grüße
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