Wochenrückblick 30-2023

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Ich sitze vor einem leeren Blatt „Papier“ und habe keine Ahnung, was ich dir heute im Wochenrückblick erzählen soll. Es ist ja im Prinzip immer dasselbe. Denn der Alltag verläuft im Großen und Ganzen immer nach dem gleichen Muster. Ist es genau das, was die Wochenrückblicke ausmacht ? Die Beständigkeit ? Das Normale bei den anderen, vielleicht mit kleinen Highlights, die das Salz in der Suppe des Lebens sind ?

Ich habe nichts gegen einen normalen Alltag, denn das heißt im Umkehrschluss, keine familären, weltlichen oder gesundheitlichen Katastrophen haben uns heimgesucht.

In der vergangenen Woche hatte ich zwei Tage frei , der kommenden Montag gehört mit dazu und so hatte die berufliche Woche für mich nur drei Tage. Den Donnerstag habe ich größtenteils lesend verbracht, den Freitag mit dem Einkauf und wieder dem Lesen. Am gestrigen Samstag hatte ich einen extremen, kreativen Schub . Zuerst mit dem Kind ein wenig in der Wohnung rumgeplant, dann meine Gedanken zu „Papier“ gebracht und dann bis spät am Abend die Farbe aus mir fließen lassen. Und genau das ist auch mein Plan für heute. Malen, Schreiben und Lesen.

Hinter dieser verwunschenen Türe wohnt Prinzession Lotte. Ritter Jamie lässt ihr immer einen Gruß da.

Die Montagsfreundin und ich haben uns länger nicht gesehen. Auch das ist Alltag. Aber die Hunde „sehen“ sich schon mal morgens in der Frühe. Und damit wir nicht vergessen, wie lange ihre Liebe bereits währt, erinnert mich Facebook jährlich daran. Jetzt war es wieder so weit und die beiden Schelme haben es ins Beitragsbild geschafft.

Zu guter Letzt kommt er nun doch mein Wochenrückblick.

1. Lesen

Nachdem das Leseexemplar „Toxin“ erst nach dem Erscheinungstermin und damit auch nach meinem Urlaub bei mir eintraf, war Donnerstag die beste Gelegenheit mit der Lektüre zu beginnen. Es ist ein anderes Lesen, wenn man sich, wie ich , im Vorfeld bereits mit dem Buch beschäftigt hat. Rezensieren muss ich es auch irgendwann, doch ich habe mich entschieden, es einfach zu lesen, ohne Notizen, ohne Wertung.

2. Hören

Das Radio lief wie immer während der Hausarbeit, die Frust-Musik-Playlist immer mal wieder zwischendurch .

3. Flimmerkiste

Überrascht hat mich Hinterland ( gesehen bei freevee) , in der Hauptrolle Murathan Muslu. Hier geht es um einen Serienmörder in Wien, zwei Jahre nach dem Ende des 1.Weltkrieges

Solide gemacht ist die schwedische Serie Springflut , die ich zur Zeit in der ZDF Mediathek streame.

Meine zweite Überraschung erlebte ich mit der Serie Joe Pickett -Paramount+. Die Serie startete so langatmig. Die ersten Teile liefen bei mir mehr nebenbei. Doch dann wendete sich das Blatt und es wurde sehr spannend, mit einem für mich total überraschenden Ende. Staffel 2 ist nach der Springflut dran.

4. Genuss

Tatsächlich habe ich diese Woche die Zeit genossen. Zeit für mich, sei es bei der Lymphdrainage, bei der täglichen Radtour oder seid Donnerstag fürs Kochen, Lesen oder einfach Sein.

5.Drinnen und Draussen

Im Balkongarten ist eine neue Pflanze eingezogen. Ich fand sie im Supermarkt um die Ecke und bin gespannt, ob sie bei mir heimisch wird. Es ist eine Kulturheidelbeere.

Nach dem langen Sitzen und Stehen in der Schule, habe ich mir angwöhnt, abends eine Radtour zu machen. Es macht Spaß, vor allem, wenn ich ohne Zeitdruck und Gepäck/Einkäufe unterwegs bin.

6. Webfundstücke

Ein Webfundstück das mich nachdenklich zurück lässt.

Vielleicht, weil das Thema, um das es geht, auch aktuell meine Tochter beschäfigt und sie Informationsbedarf hat . Sie möchte alles wissen. Denn , so ihre Aussage, in der Schule ist es kein Thema. Oder wenn , dann wird nur an der Oberfläche gekratzt.

Der Kaffeehaussitzer schreibt über das Buch „Vergesst unsere Namen nicht“ von Simon Stranger. Aber mehr noch.

Hier ein Zitat vom Blog „Der Kaffeehaussitzer“

Es gibt einen Satz in diesem Buch, der sich mir besonders eingeprägt hat und über den ich hier schreiben möchte. Denn er fühlt sich auf eine bedrohliche Art hochaktuell an.

Quelle: Der Kaffeehaussitzer

Zitat aus dem Buch, zu finden im Blog des Kaffeehaussitzer.

»F wie früher, die Vergangenheit, die es immer noch gibt, und wie der Faschismus, der sich hineinfrisst, wie ein Furunkel in die Kultur.«

Anschließend teilt er mit den Lesern seine Gedanken hierzu.

Unter anderem weist er auf den Blog Zeichen und Zeiten hin. Dort gibt es eine ausführliche Buchbesprechnung zu “ Vergesst unsere Namen nicht“ .

Mehr über die Stolpersteine des Künstlers Gunter Demning findest du hier.

Dieser Stolperstein wurde 2014 in unserer Stadt verlegt. Die Geschichte dazu habe ich damals bei einem VHS Vortrag gehört.

7. Hobby

Ein Wochenrückblick ohne Fotos ? Geht das überhaupt ? Ja, warum nicht. Nach diesem ernsten Thema in den Webfundstücken, mit den Gedanken meiner Tochter im Hinterkopf ( die ich NICHT zitieren darf) dachte ich erst, nee – lass mal.

Aber Blödsinn. Unser Leben ist bunt und es will gelebt werden.

Jetztvon uns..

Das habe ich gestern mit Farbe aufs Papier gebracht. Ich bin Mitglied beim VIP Clup von HappyPainting und liebe Giraffen. Sie ziert nun mein Bullet Journal.

Für „ein leeres Blatt Papier“ und „keine Ahnung was ich schreiben soll“, ist der Beitrag ganz schön lang geworden.

Verlinkt wird er beim Samstagsplasuch, beim Wochenglück und bei den TOP 7.

Vielen Dank für Deinen Besuch.

5 Gedanken zu „Wochenrückblick 30-2023

  1. Hach, Britta, so eine dahin plätschernde Alltagswoche, das klingt herrlich losgelöst von irgendwelchen nicht so schönen Dingen. Und genau so soll es sein. ♥ Deine Giraffe ist großartig, Giraffen sind mit meine Lieblingstiere und ich kann sie (also deine) gar nicht oft genug anschauen.♥
    Herzensgrüße
    Anita

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  2. Liebe Britta, schön, wenn Dein neues Arbeitsjahr mit ein paar freien Tagen beginnt! Heidelbeeren auf dem Balkon zu ziehen, finde ich eine tolle Idee, bin gespannt, was Du berichtest…
    Ganz liebe Grüße an Dich
    Katrin

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  3. Das geht mir auch so mit dem „normalen Alltag“, bei dem nichts großartiges passiert und wo ich dann nicht weiß, was ich im Wochenrückblick Spannendes schreiben soll. Aber diese Wochen sind eben – wie du auch schreibst – zum Glück ruhig und ohne Kummer oder Sorgen. Das ist ja auch gut.
    Genieße den restlichen Sonntag.
    Liebe Grüße Catrin.

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