Werbung
Verlagsdaten
Erschienen am 10. Mai 2023 beim Gmeiner -Verlag.
512 Seiten
Autorin Anne Nordby
Inhalt
»Da war der Wolf. Er kam jede Nacht. Nebelgrau, mit gelben Augen und mächtigen Pfoten. Er konnte seine Krallen durch den Stoff seines Hemdes spüren. Sie drangen in ihn ein. Der ganze Wolf drang in ihn ein …«Nach 30 Jahren Haft kehrt ein entlassener Mörder in seine alte Heimat auf die Insel Møn zurück. Alle wissen, was der „Wolf von Møn“ damals getan hat. Als Leichen mit brutal auseinandergerissenen Kiefern auftauchen, beginnt für die Super-Recognizerin Marit Rauch Iversen und ihre Kollegen von der Kopenhagener Mordkommission eine Menschenjagd.
Protagonisten
Im Großen und Ganzen dreht sich das Geschehen um drei Personen.
Jesper – Marit – „Nummer25“ ( den Namen erfährt man viel später)
Jesper Baek, der Neuling in Kopenhagen, der noch nicht wirklich warm Kirsten Vinther. Der vom Land kommt und erst später in der Geschichte sein Potenzial ausspielen kann.
Marit Rauch Iversen, die Superrecognizerin. Jesper und Marit kennen sich noch von einem anderen Fall.
Die Person Nummer 25 wirkt beängstigend, der Leser wird in ihre Gedankengänge mitgenommen.
Schreibstil und mehr
Ich liebe skandinavische Thriller. Sie sind spannend und etwas düster.
Bei diesem Roman lernt man nicht nur etwas über die nordische Mythologie, sondern auch etwas über die Politik in Dänemark. Mir war nicht geläufig, dass es eine sogenannte Ghettopolitik gibt und wie sie gehandhabt wird. Auch das Thema Machtmissbrauch im Großen und Kleinen ist Thema. Genauso wie das Thema Vorurteile gegenüber anderen Glaubenssätzen und Bevölkerungsschicht.
Das alles packt die Autorin in einen packenden Thriller der abwechselnd aus der Perspektive der bereits genannten Personen erzählt wird. Mir war klar, dass der die Lösung bezüglich des Täters nicht die richtige ist, aber ich wurde von der Auflösung der unzähligen Fäden, die gesponnen wurden, überrascht.
Gut gefallen hat mir, dass ich das erste Buch dieser Serie nicht gelesen haben musste. Es gibt genug Rückblicke , die mich neugierig gemacht haben, so dass ich Band 1 auf jeden Fall lesen möchte. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, gleichzeit möchte ich wissen, wie es mit den Protagonisten weiter geht.
Die Spannung war von ersten bis zum letzten Satz vorhanden.
Von der Superrecognizerin Marit wurde nicht so viel erzählt. Diese Rolle ist auf jeden Fall ausbaufähig.
Fazit
Eine klare Leseempfehlung meinerseits mit 5 Sternen. Die Inhaltsangabe hält was sie verspricht.
Danksagung
Mein Dank geht an #NetgalleyDe und den Gmeiner Verlag. Vielen Dank, dass Sie mir das e-book zur Verfügung gestellt haben.
Ein Gedanke zu „Renzension Rot.Blut.Tot von Anne Nordb“
Kommentare sind geschlossen.