Gestern, am 07. Dezember, hätte meine Mutter Geburtstag gehabt. Doch seit vier Jahren können wir ihren und den ihrer Schwester nicht mehr feiern, denn beide sind im selben Jahr verstorben. Der Geburtstag hat mich auf die Idee gebracht, über meine Mutter zu schreiben. Doch während ich Worte und Sätze formulierte, ging mir auf, dass es gar nicht so einfach ist über ein fremdes Leben zu schreiben.
Ein fremdes Leben schauen wir uns immer nur von außen an. Der Satz “ du kannst jedem nur vor den Kopf gucken“ hat schon seine Bedeutung. Trotzdem glauben wir zu wissen, was in dem Kopf unseres Gegenübers vor sich geht. Da schließe ich mich überhaupt nicht aus. Der Beitrag wurde nicht fertig und somit auch nicht veröffentlicht.
Wie fülle ich also meinen neuen Blog Weltenwege mit Leben, im wahrsten Sinne des Wortes, mit Lebensgeschichten? Ein Weg ist es, Menschen ihre Geschichten erzählen zu lassen. Möchtest du deine Geschichte bei mir erzählen?
Hier geht es weiter mit dem

Ich bin sehr gespannt, was mir zu den Satzfragmenten von Anita einfällt.
❶ Von Natur aus gehöre ich nicht zu den schweigsamen Menschen, was nicht ausschließt, dass ich genau das kann. Schweigen.
❷ Gegen Frösteln hilft eine heiße Dusche, ein warmes Bett und ein gutes Buch.
❸ Das Lesen immer noch mein liebstes Hobby ist, möchte ich nicht vergessen, zu erwähnen.
❹ Ich muss nachdenken, fällt mir als erstes ein, wenn ich während des Schreibens meines Montagsstarters von meiner Mitbewohnerin mit Fragen gelöchert werde. Grins. (Sie steht gerade neben mir und findet das nicht lustig, dass ich das schreibe.)
❺ Auch erwähnenswert, weil kurios, ist, dass sie nur dann ins Büro am frühen Morgen kommt, wenn ich am Blog arbeite. Nicht, wenn ich Mails lese oder einen Einkaufszettel schreibe.
❻ Dabei würden bei diesen Tätigkeiten Gespräche nicht stören.
❼ Im Kalender steht stehen diese Woche drei Abendtermine nacheinander. Bei keinem von ihm werde ich hungrig und durstig nach Hause gehen. Außerdem habe ich dringende Plätzchenbackaktionen geplant und ich freue mich jeden Morgen meinen Adventskalender zu öffnen. Heute war übrigens Rummy Cup dabei.
Wie du lesen kannst, habe ich die Satzfragmente heute mehr als spontan gefüllt. Vielen Dank für deinen Besuch.
Hallo Britta, ja es ist schwer über andere Personen zu schreiben – wir können nur die Außenfassade erkennen und ausgesprochene Gedanken, Gefühle wiedergeben. Was aber im Inneren passiert, das sieht normalerweise niemand. Es gibt nur „meine“ Sicht meine Wahrnehmung. Meine Mutter ist im Dezember verstorben da war ich 13 Jahre und bis heute (ich werde 60) habe ich die Bilder von ihrem letzten Tag im Kopf. Ich gratuliere ihr noch immer jedes Jahr zu ihrem Geburtstag – in meinem Herzen und mit einem Blick in den Himmel ♥ Dein Montagsstarter liest sich gut und lachen musste ich über deine Mitbewohnerin, Kinder wissen immer wann sie am besten „stören“ können. Ich habe das immer erlebt wenn ich Geschenke eingepackt habe – sonst waren sie nie zu sehen – aber dann. Liebe Grüße Patricia
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